Aktuelle Entwicklung Canada Gold Trust Fonds: Neues Anschreiben – Rückzahlungsdruck

Aktuelle Entwicklung Canada Gold Trust Fonds: Neues Anschreiben – Rückzahlungsdruck
22.05.2015222 Mal gelesen
Canada Gold Trust Fonds I bis IV Anleger werden unter Zahlungsfrist zur Rückzahlung der erhaltenen Ausschüttungen mit aktuellem Anschreiben aufgefordert – Was beinhaltet das Forderungsschreiben?

Canada Gold Trust Fonds I bis IV Anleger werden unter Zahlungsfrist zur Rückzahlung der erhaltenen Ausschüttungen mit aktuellem Anschreiben aufgefordert – Was beinhaltet das Forderungsschreiben? Wie reagieren, was sind die Konsequenzen für die betroffenen Anleger?

 

Die Anleger der Canada Gold Trust Fonds I bis IV wurden mit Schreiben vom 01.04.2015 aufgefordert, 30 % der erhaltenen Ausschüttungen zurückzuzahlen. Nunmehr erreichte dieser Tage die verunsicherten Anleger erneut ein Schreiben. Danach sollen sie ihre Rückzahlungsverpflichtung bis zum 31.05.2015 erfüllen. Gleichzeitig wird die Verantwortung zurückgewiesen, dass die Sanierung und Fortführung gelingt, wenn die Anleger nicht pünktlich zahlen.

 

Wie sollen sich Anleger jetzt verhalten?

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Rückzahlung von 30 % der erhaltenen Ausschüttungen und vertrauen, dass das Sanierungskonzept funktioniert sowie verantwortlich Handelnde in die Haftung genommen werden können.
  1. Durch die erfahrenen Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB prüfen lassen, ob tatsächlich eine Rückzahlungspflicht besteht.

Eine Rückzahlung der erhaltenen Ausschüttungen erscheint nur dann sinnvoll, wenn ein tragfähiges Sanierungskonzept vorliegt und der Nachweis erbracht werden kann, wofür das zurückgeforderte Geld aufgewandt wird.

Das nunmehr den Anlegern übersandte Informations- und Forderungsschreiben (durch die  Xolaris) scheint den Versuch zu unternehmen, eine Aufklärung gegenüber den verunsicherten Anlegern zu erbringen.

In diesem Zusammenhang wird eine geplante Mittelverwendung für die nächsten 12 Monate dargestellt, wofür die zurückgezahlten Ausschüttungen verwendet werden sollen.

Einen erheblichen Kostenfaktor stellen dabei die Kosten für die Überprüfung der Machenschaften und Gutachten in Kanada dar. Rechtsanwältin Wiest gibt zu bedenken, dass die weiteren Chancen erst realistisch einzuschätzen sind, wenn die Gutachten, die in Auftrag gegeben worden sind, vorliegen. Erst nach Vorlage der Stellungnahmen macht es Sinn weitere Entscheidungen zu treffen. 

Unter Berücksichtigung der vergangenen Entwicklung, stellt sich zu Recht für die betroffenen Anleger hierbei die Frage, ob das Geld aus den Rückzahlungen tatsächlich dafür verwendet wird.

„Die Anleger mussten bereits in den zurückliegenden Monaten erfahren, dass ihr zur Verfügung gestelltes Kapital nicht zweckentsprechend verwendet wurde. Insofern ist die weitere Skepsis der Anleger mehr als nachvollziehbar“, gibt Rechtsanwältin Danuta Wiest die Bedenken der Mandantschaft weiter. Die Interessengemeinschaft Canada Gold hat in der Vergangenheit berichtet, dass diese drei Gutachten Beauftragt wurden:

  1. Geologische Kurzexpertise
  2. Juristisches Gutachten Fonds- und Insolvenzrecht Deutschland
  3. Juristisches Gutachten Aktien-, Insolvenz und Schürfrecht Kanada
 

Für die Anleger zeichnet sich das Bild ab, dass jetzt gutes Geld für Aufklärung von vergangenen Vorkommnissen verwendet werden soll, ohne dass  die betroffenen Canada Gold Trust Anleger wissen, ob dieses erfolgreich zur Sanierung der Fonds beitragen kann.

„Die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB prüfen derzeit, inwieweit die Fonds-Gesellschaften auf Auskunft in Anspruch genommen werden können; gerade in Bezug auf die Beauftragung zwecks Überprüfung der Mittelverwendung in Kanada und die Beauftragung kanadischer Anwälte zur Prüfung des Insolvenzantrags KGM und Regressansprüchen“, so Rechtsanwältin Wiest zur aktuellen Entwicklung.

 

Werden die Anleger weiter vertröstet?

Das erneute Schreiben der Xolaris erweckt auf den ersten Blick den Eindruck, dass massive Anstrengungen unternommen werden, um den Verlust der Anlegergelder zu verhindern. Seit Wochen werden Antworten auf diese Fragen gesucht: „Soll weiter Geld investiert werden? Warum streiten die Gesellschafter und Chefs der Henning Gold Mines Inc. eigentlich so erbittert? Offenbar hat Streit und Kampf und Gold eine lange Tradition....?“, erläutert Rechtsanwältin Wiest die komplizierte Lage der verunsicherten Anleger.

Jedoch was hilft alle Aufklärung, wenn die Objektgesellschaft Hennig Gold Mines Inc. kein Sanierungskonzept hat, fragen sich nicht nur die betroffenen Anleger. Auf der anderen Seite besteht Hoffnung, weil verschiedene Konzepte diskutiert werden.

 

Was ist zu raten?

Bevor Canada Gold Trust Fonds I bis IV Anleger der Zahlungsaufforderung nachkommen, sollten diese prüfen lassen, ob die Rückzahlung der bereits erhaltenen Ausschüttungen tatsächlich verlangt werden kann. Bevor weitere Schritte unternommen werden sollte eine individuelle Prüfung Klarheit für die betroffenen Anleger bringen. Für fairen Rat stehen Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB den Anlegern und ihren Familien gern zur Seite und prüfen, ob die Xolaris die Rückzahlung von 30 % der bereits erhaltenen Ausschüttung fordern darf.

 

Pressekontakt/ViSdP:

Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB
vertreten durch die Partner

Dr. Thomas Schulte, Dr. Sven Tintemann, Kim Oliver Klevenhagen
Malteserstraße 170/172
12277 Berlin

Sofortkontakt unter 030 – 22 19 22 010 und [email protected]

 

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