MPC Leben plus VII ist trotz Lebensversicherungen keine sichere Kapitalanlage – Wie können sich Anleger wehren?

MPC Leben plus VII ist trotz Lebensversicherungen keine sichere Kapitalanlage – Wie können sich Anleger wehren?
18.11.2014229 Mal gelesen
Nicht jede Kapitalanlage eignet sich für jeden Anleger – auch Lebensversicherungsfonds sind mit Risiken und Eigenheiten versehen. Was können Anleger des Fonds MPC Leben plus VII unternehmen, wenn sie an ihrer Beteiligung zweifeln?

Vor einigen Jahren wurden Lebensversicherungspolicen als Investitionsobjekte für geschlossene Fonds entdeckt. In der Folge wurden verschiedene Lebensversicherungsfonds auf den Markt gebracht und an die Kunden verschiedener Banken und Sparkassen empfohlen. Der Fonds MPC Leben plus VII wurde beispielsweise an Kunden der Commerzbank empfohlen. Um Anleger für diesen Fonds zu gewinnen, wurde mit der Beteiligung mit bisweilen als sicher, wertstabil oder auch als verlässlicher Renditebringer beschrieben. Doch eine geschlossene geschlossene Beteiligung ist mehr also „nur“ eine Kapitalanlage.

 

Denn wie sich anhand des vollständigen Namens MPC Rendite-Fonds Leben plus VII GmbH & Co. KG erahnen lässt, handelt es sich bei der geschlossenen Beteiligung um eine unternehmerische Kommanditgesellschaft. Deswegen mussten Anleger bei der Zeichnung des MPC Leben plus VII bereit gewesen sein, sowohl die Chancen als auch die Risiken eines Unternehmens zu tragen. Doch nicht jeder Anleger war sich dieser Besonderheiten vor der Investition bewusst. Dies zeigte sich bei der Beratung von Anlegern des Fonds MPC Leben plus VII durch Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen. Was können Anleger unternehmen, wenn ihnen der Fonds von ihren Bankberatern als sichere Kapitalanlage empfohlen wurde?

 

Wenn der Lebensversicherungsfonds als sichere oder auch verlässliche ausschüttende Kapitalanlage empfohlen wurde, dann sollte die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden. Im Fall einer fehlerhaften Beratung stehen Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum. Doch was zeichnet eine ordnungsgemäße Anlageberatung aus?

 

Fehlerhafte Beratungen lösen Schadensersatzansprüche aus

 

Grob umrissen muss eine Anlageberatung zwei Schritte umfassen. Zunächst muss der Bankberater Kapitalanlage auswählen, die zu den des Anlegers „passt“. Wenn ein Anleger keine Risiken eingehen möchte, dann „passt“ ein risikobehafteter geschlossener Fonds wie der MPC Leben plus VII nicht. In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über Eigenschaften und auch die speziellen Risiken der vorgeschlagenen Kapitalanlage informieren. Es darf im Rahmen einer Beratung also nicht nur die Vorteile und Chancen eingegangen werden – die Kapitalanlage muss umfassend vorgestellt werden. Wurde gegen eine dieser Beratungs- bzw. Hinweispflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung.

 

Wenn Anleger des MPC Leben plus VII Zweifel haben, ob sie seinerzeit ordnungsgemäß beraten wurden, sollte sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Es kann dann überprüft werden, ob das individuelle Anlageberatungsgespräch Defizite aufwies und ob Schadenersatzansprüche durchgesetzt werden können.

 

Mehr Informationen zum Thema Lebensversicherungsfonds und diesem und weiteren MPC-Lebensversicherungsfonds befinden sich auf der Homepage der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen.

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

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77933 Lahr

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