Life Trust Elf GmbH & Co. KG: Schadensersatz für BAC-Anleger

Life Trust Elf GmbH & Co. KG: Schadensersatz für BAC-Anleger
16.10.2014872 Mal gelesen
BAC-Lebensversicherungsfonds Life Trust Elf GmbH: Hohe Verlußte durch Liquidation, Abzug von etwa 80 % der Einlagen OLG Bremen: Schadensersatz für BAC-Anleger

Life Trust Elf GmbH & Co. KG: Schadensersatz für BAC-Anleger

BAC-Lebensversicherungsfonds

Urteil: Schadensersatz für BAC-Anleger
Das Oberlandesgericht Bremen (OLG) hat ein Urteil des Landgerichts Bremen bestätigt, wonach dem Kläger, Anleger des BAC-Lebensversicherungsfonds Life Trust Elf GmbH & Co. KG, Schadensersatzansprüche zustehen.

31.10.2014
Aktualisierung:

Der Bundesgerichtshof hat mit Beschluss vom 24.06.2014 zum Aktenzeichen XI ZR 219/13 das Urteil aufgehoben und zur weiteren Entscheidung an das Hanseatische Oberlandesgericht zurückverwiesen.

Life Trust Elf: Schockierende aktuelle Liquidationsmitteilung/Auseinandersetzungsguthaben:

Viele unserer Mandanten erhalten derzeit Liquidationsmitteilungen, nach denen ihnen eine Auseinandersetzungsguthaben in Höhe von gerade mal 15-25 % der Einlage zustehen soll. Schadlos halten können sich Anleger daher nur durch Schadenersatz gegen die beratenden Banken.

Der geschlossene Fonds ist, wie auch die übrigen Anlagemodelle aus der „Life Trust“-Reihe, auf dem US-Zweitmarkt für Lebensversicherungen tätig. Dabei werden nach dem Fondskonzept Risikolebensversicherungen erworben, die zu zahlenden Prämien weiterhin an die jeweiligen Versicherungsgesellschaften entrichtet und beim Tod der versicherten Person die Versicherungsleistungen vereinnahmt. Allerdings funktioniert ein solches Geschäftsmodell nur dann, wenn die Versicherten auch zum vorausberechneten Zeitpunkt ableben. Leben die Versicherten hingegen länger als prognostiziert, kann dies leicht zu wirtschaftlichen Problemen der Anlageform führen. Derartige Fehlprognosen hatten sich bei den Fonds der BAC scheinbar gehäuft, die Lebensversicherungsfonds der BAC befinden sich Medienberichten zufolge schon seit Längerem in geschäftlicher Schieflage: die Lebensversicherungen der einzelnen Fonds wurden zur Bündelung in einen gemeinsamen Versicherungspolicenpool eingebracht, den Life Trust Asset Pool LLLP (LTAP). Von dort wurden diese Policen teilweise von der amerikanischen Bank Wells Fargo übernommen, da sie für Kredite, die die Bank dem LTAP gewährt hatte, als Sicherheiten gedient hatten und diese nicht mehr bezahlt werden konnten. Damit geht ein Wertverlust der Anteile der Anleger einher, da die Fonds nicht mehr auf ihre Anlageobjekte zugreifen können.

Voller Schadenersatz durch Klage gegen die beratende Bank:
Grundsätzlich können Anleger bei Nachweis einer Falschberatung Schadensersatzansprüche gegen die beratende Bank, hier die Sparkasse Bremen sowie deren Tochtergesellschaft, die Nordwest finanz-vermögensberatung Gesellschaft geltend machen. Möglich ist dies auch, wenn eine Aufklärung über an die Bank und ihre Tochtergesellschaft bei der Vermittlung der Fonds geflossene Provisionen unterblieben ist.


Lesen Sie hier mehr zu Life Trust Fonds: http://www.kanzleimitte.de/bac-life-trust-fonds-_1453.html