WealthCap / HVBFF Life Britannia 2 – Lebensversicherungsfonds erfordern Risikobereitschaft

WealthCap / HVBFF Life Britannia 2 – Lebensversicherungsfonds erfordern Risikobereitschaft
02.10.2014377 Mal gelesen
Nicht jeder Anleger möchte in Finanzangelegenheiten Risiken eingehen, daher eignen sich geschlossene Fonds nicht für jeden Anleger. Was können Anleger, die sich am Fonds WealthCap / HVBFF Life Britannia 2 beteiligten, unternehmen, wenn sie Zweifel hegen, ob sie die „richtige“ Kapitalanlage haben?

Der geschlossene Lebensversicherungsfonds Life Britannia 2 von HVBFF bzw. WealthCap investiert in britische Lebensversicherungen. Doch trotz des sicherheitsverheißenden Investitionsziels Lebensversicherungen muss ein Anleger für die Beteiligung an einem geschlossenen Fonds bereit sein, Risiken einzugehen.  Denn die Life Britannia GmbH & Co. Zweite KG ist ein Unternehmen mit den entsprechenden Risiken.

 

Geschlossenen Fonds sind unternehmerische Beteiligungen mit den entsprechenden Risiken

 

Die unternehmerische Natur des Fonds bringt für die Anleger mehr mit sich als das – bereits verwirklichte – Risiko, dass Ausschüttungen nicht ausgezahlt werden. Vielmehr wohnen einem geschlossenen Fonds auch jene grundlegenden Eigenschaften und Risiken inne, die sich aus der Rechtsform der Kommanditgesellschaft ergeben, wie etwas das Risiko des Kapitalverlusts. Daher eignet sich der Lebensversicherungsfonds WealthCap / HVBFF Life Britannia 2 nicht für jeden Anleger. Insbesondere dann nicht, wenn Anleger eine sichere Kapitalanlage suchten.

 

Dies musste bereits bei der Anlageberatung beachtet werden. Denn Bankberater müssen ihre Anlageempfehlung an den Wünschen des Anlegers ausrichten. Geschlossene Fonds sind wegen ihrer Risiken keine sicheren Kapitalanlagen – auch dann nicht, wenn sie in Lebensversicherungen investieren. Zum anderen müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen umfassend aufklären. Hierzu zählen jene Risiken, die aus der gesellschaftsrechtlichen Natur herrühren. An erster Stelle sind hier Verlustrisiken zu benennen. Im Fall des WealthCap / HVBFF Life Britannia 2 sind auch auf dessen Besonderheiten hinzuweisen – beispielsweise unterscheiden sich britische und deutsche Lebensversicherungen in grundlegenden Punkten.

 

Fehler bei Anlageberatung sind Anknüpfungspunkt für Schadensersatzansprüche

 

Wurde gegen eine dieser Beratungs- bzw. Hinweispflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung. Denn eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss den Anlegern ein umfassendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage vermitteln. Doch nicht jedes Anlageberatungsgespräch wird diesen Anforderungen gerecht. Wenn Anleger des Lebensversicherungsfonds WealthCap / HVBFF Life Britannia 2 das Gefühl habe, dass sie in der Anlageberatung nicht zutreffend über die Eigenschaften ihrer Kapitalanlage informiert wurden, sollten sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Dann kann anhand einer Überprüfung des Einzelfalls ausgelotet werden, welche rechtlichen Optionen den Anlegern offen stehen. Die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen beraten und vertreten bereits Anleger, die in diesen Lebensversicherungsfonds investierten.

 

Weitere Informationen zum Thema Lebensversicherungsfonds und dem Fonds WealthCap / HVBFF Life Britannia 2 befinden sich auf der Homepage der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen.

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

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