IVG EuroSelect 14 – The Gherkin – wird wohl verkauft

IVG EuroSelect 14 – The Gherkin – wird wohl verkauft
15.08.2014322 Mal gelesen
15.08.2014: Londoner Bürohaus The Gherkin wird voraussichtlich verkauft

Schon im April 2014 wurde das Bürogebäude "The Gherkin" unter Zwangsverwaltung gestellt. Für die rund 9000 Anleger dürfte nach einem Verkauf kaum etwas übrig bleiben.

 

Wenn die Immobilie, wie erwartet wird, ungefähr 650 Millionen Pfund einbringt, könnten die finanzierenden Banken ihre ausstehenden Kredite zurückerhalten. Die Privatanleger gehen dann aber wahrscheinlich leer aus.

 

Die Problematik entstand dadurch, daß die Darlehen in Schweizer Franken aufgenommen wurden. Dieser stieg in der Folgezeit gegenüber dem britischen Pfund so stark, daß die Kreditbelastung in britischen Pfund stark zunahm. Außerdem wurde weniger Miete eingenommen als erwartet, damit sank der Wert der Immobilie, und diese Faktoren führten kumuliert zur jetzigen höchst unguten Situation für die Anleger.

 

Trotzdem: der Kaufpreis war wohl überteuert und die potentiellen Mieterträge zu hoch angesetzt, so daß die Banken, die die Anlagen vertrieben haben, auf die Risiken hätten hinweisen müssen.

 

Auch auf zahlreiche andere Risiken hätten die Vertriebsfirmen hinweisen müssen, z. B. hohe Provisionen, die lange Laufzeit, die Tatsache, daß Ausschüttungen zurückgefordert werden können usw.

 

Wehren Sie sich dagegen und handeln Sie, bevor Ihr Geld nun ganz verloren ist!

 

Es können Haftungsansprüche gegen die Banken bestehen, die Ihnen diese Fondsbeteiligungen vermittelt haben. Vermittler der Beteiligung waren regelmäßig die Deutsche Bank und die Dresdner Bank, heute Commerzbank.

 

Bei Durchsetzung der Schadensersatzansprüche wird der Anleger so behandelt, als ob er die Anlage nie gezeichnet hätte, das heißt, es kommt zur Rückabwicklung.

 

Wenn Sie in diesem oder einem anderen IVG-Fonds Geld angelegt haben, lassen Sie sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten! Wenden Sie sich gerne zur Überprüfung an uns!