KanAm Grundinvest: Chancen auf Schadensersatz nach BGH-Urteil deutlich gestiegen

KanAm Grundinvest: Chancen auf Schadensersatz nach BGH-Urteil deutlich gestiegen
21.05.2014183 Mal gelesen
Aktuelles BGH-Urteil zum Schließungsrisiko offener Immobilienfonds erhöht die Chancen auf Schadensersatz für Anleger des KanAm Grundinvest.

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteilen vom 29. April 2014 (Az. XI ZR 477/12 und XI ZR 130/13) entschieden, dass die vermittelnden Banken die Anleger über das Schließungsrisiko bei offenen Immobilienfonds aufklären müssen. „Endlich hat der BGH damit für Klarheit gesorgt und anlegerfreundlich entschieden. Bisher hatten die Gerichte unterschiedliche Auffassungen zur Beratungspflicht der Banken bei offenen Immobilienfonds“, begrüßt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden, die höchstrichterliche Rechtsprechung.

Die BGH-Entscheidung lässt sich auch auf den offenen Immobilienfonds KanAm Grundinvest anwenden. Auch hier sind Anleger von der Schließung und der späteren Abwicklung des Fonds betroffen. „Unserer Erfahrung nach wurden sie in vielen Fällen nicht über das Schließungsrisiko ausgeklärt, sondern wurden von dem Bankberater in dem Glauben gelassen, dass sie in eine sichere Kapitalanlage investieren. Die Zeche mussten hinterher oft genug die Anleger in Form von erheblichen finanziellen Verlusten zahlen. Dem hat der BGH jetzt aber einen Riegel vorgeschoben und die Anleger können Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn sie nicht ordnungsgemäß beraten wurden“, so Cäsar-Preller.

Der Bundesgerichtshof vertritt die Auffassung, dass die Möglichkeit die Anteilsrücknahme auszusetzen, ein stetes Risiko für die Anleger bedeute, da sie während der Schließungsphase nicht an ihr Geld kommen. Daher müsste die Anleger auch über das Schließungsrisiko aufgeklärt werden. Ob die Schließung des Fonds absehbar war, spiele für die Beratungspflicht der Bank keine Rolle. Das Urteil lässt sich auf Verträge, die schon vor der Finanzkrise 2008 geschlossen wurden, anwenden.

„Die Chancen vieler Anleger Schadensersatzansprüche durchsetzen zu können, sind durch die höchstrichterliche Rechtsprechung des BGH deutlich gestiegen“, so Cäsar-Preller.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger offener Immobilienfonds.

 

Mehr Informationen: http://www.caesar-preller.de/aktuelles/artikel/anlegerschutz/

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 17 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

 

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17
Mobil: 01 72 - 6 16 61 03

E-Mail: [email protected]

www.caesar-preller.de