Dr. Peters DS-Fonds 111 DS Performer und DS Power – Wie erfolgreich sind die Rettungsbemühungen?

Dr. Peters DS-Fonds 111 DS Performer und DS Power – Wie erfolgreich sind die Rettungsbemühungen?
20.04.2012397 Mal gelesen
Die Anleger stellten dem Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds 111 bislang erst 4,2 Mio. Euro zur Verfügung. Benötigt werden 12 Mio. Euro, um die beiden Schiffe DS Performer und DS Power zu retten. Hilfe für Anleger.

Der Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds 111 bemüht sich momentan, die beiden Tanker DS Performer und DS Power zu retten. Einem Bericht der Fondszeitung (Ausgabe 08/2012 vom 19.04.2012) zufolge verläuft die Suche nach frischem Kapital nicht reibungslos. Für die Sanierung der DS Performer und DS Power werden 12 Mio. Euro benötigt. Bislang stellten die Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 111 für die Rettung der beiden Schiffe 4,2 Mio. Euro zur Verfügung. Hinsichtlich der fehlenden 7,8 Mio. Euro steht das Emissionshaus Dr. Peters in Verhandlungen mit externen Investoren.

 

Weitere 7,8 Mio. Euro müssen für die Rettung eingeworben werden.

 

Dr. Peters informiert die Anleger des DS-Fonds 111 in einem Schreiben darüber, dass die externen Investoren teilweise „abweichende Vorstellungen bezüglich der Ausgestaltung des Konzepts“ für die Rettung der beiden Schiffe DS Performer und DS Power hätten. Daher könne es erforderlich werden, dass das Rettungskonzept angepasst werden muss. Die Fondszeitung wirft die Frage auf, ob die beiden Tanker DS Performer und DS Power für die Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 111 überhaupt noch zu retten seien.

 

Der Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds 111 wurde im Jahr 2005 vom Emissionshaus Dr. Peters aufgelegt. Rund 44,7 Mio. Euro wurden von den Anlegern in dem Fonds angelegt. Dieses Geld sowie 68,2 Mio. Euro Fremdkapital wurden in die beiden Rohöltanker DS Performer und DS Power investiert. In der Vergangenheit machte der Dr. Peters DS-Fonds 111 Bekanntschaft mit den schwierigen Marktbedingungen während der Schifffahrtskrise. Es konnten nur geringe Erträge erwirtschaftet werden, weswegen die jetzige Sanierung notwendig wurde. Die Anleger mussten auch auf Ausschüttungen verzichten.

 

Hilfe für Anleger

 

Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 111, die eine Alternative zur Zitterpartie rund um die Rettung der beiden Fondsschiffe DS Performer und DS Power suchen, können eine rechtliche Überprüfung ihrer Kapitalanlage durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in Erwägung ziehen. So kann abgeklärt werden, ob die Anleger sich von ihrer Beteiligung am Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds 111 lösen können und Schadensersatz von Banken oder Anlageberatern fordern können. Dies ist dann möglich, wenn die Anleger falsch beraten wurden.

 

Eine Falschberatung liegt zum Beispiel dann vor, wenn Banken oder Anlageberater versäumten, die Anleger über Provisionen (kick backs), die bei der Vermittlung von Beteiligungen an Schiffsfonds oft und üppig flossen, aufzuklären. Auch mussten Anleger auf die Risiken, die mit einer Investition in einem Schiffsfonds wie dem Dr. Peters DS-Fonds 111 verbunden sind, hingewiesen werden. So hat ein Schiffsfonds unternehmerischen Charakter. Es besteht die Möglichkeit eines Totalverlusts, weswegen es sich nicht um eine sichere Geldanlage handelt. Dieses Risiko wurde und wird den Anlegern des Dr. Peters DS-Fonds 111 deutlich vor Augen geführt.

 

Im Fall einer Falschberatung bestehen für die Anleger gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung am dem Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds 111 lösen können und Schadensersatz fordern können. Anleger sollten angesichts des ungewissen Schicksals der DS Performer und der DS Power nicht zögern und sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

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