HC US-Euro-Flottenfonds – Schadensersatz

HC US-Euro-Flottenfonds – Schadensersatz
16.02.2012374 Mal gelesen
Schadensersatz für Anleger der Schiffsfonds.

Keine leichten Zeiten für den Schiffsfonds US-Euro-Flottenfonds von Hanse Capital. Die schwierige Lage auf dem Transportmarkt macht dem Schiffsfonds zu schaffen.  Für die die Anleger blicken einer ungewissen Zukunft entgegen.

Der Schiffsfonds HC US-Euro-Flottenfonds wurde im Jahr 2007 platziert. Dem Fonds gehören drei Schiffe: die beiden Minibulker MS SCL Marie-Jeanne und MS Margrit (Frachter für Massengüter wie Kohle oder Zement) sowie der Multi-Purpose-Carrier MS SCL Thun. Der Prospekt ging seinerzeit von Ausschüttungen von 8 % aufwärts für die Ausschüttungen für die Anleger aus .

Die rauer gewordene Marktlage führte dazu, dass die Einnahmen geringer wurden. Deswegen  ist es für den Schiffsfonds HC US-Euro-Flottenfonds schwierig geworden, jene Erträge zu erzielen, die Voraussetzung für die anvisierten hohen Ausschüttungen sind. Eine Ursache hier für sind die vielen neuen Schiffe, die in den letzten Jahren auf den Markt drängten. Gleichzeitig stagniert seit dem Beginn der Wirtschaftskrise  die Nachfrage nach Schiffstransporten, weswegen die Schiffe nicht mehr ausgelastet sind.  Da die Charterraten wegen des Überangebots fallen, während beispielsweise die Treibstoffkosten steigen, geraten viele Schiffsfonds in die finanzielle Schieflage. 

Weiterhin war es bei Schiffsbeteiligungsfonds seinerzeit üblich, dass Kredite teilweise Fremdwährungen aufgenommen wurden. Im Fall von HC US-Euro-Flottenfonds wurde ein Teil der Kredite in Schweizer Franken (CHF). Das Tagesgeschäft wird in der Schifffahrtsbranche aber in US-Dollar abgerechnet. Vorgesehen war, dass durch Währungsschwankungen Kursgewinne erzielt werden, mit denen die Fremdwährungskredite günstig abgelöst werden sollen. Da der Franken entgegen der Erwartungen der Fonds erstarkte, schlugen die Kalkulation der Schiffsfonds fehl . Bei Platzierung des Schiffsfonds HC US-Euro-Flottenfonds bekam man je pro US-Dollar 1,20 CHF. Im Juni 2011 stand der Kurs bereits bei 0,80 CHF je 1 US-Dollar. Folglich mussten und müssen die Kredite teurer als geplant abgelöst werden, was die finanzielle Situation des Fonds keineswegs leichter macht.

Anleger, die fürchten, dass die Lage des Schiffsfonds HC US-Euro-Flottenfonds sich weiter verschlechtern wird, sollte umgehend handeln. Bei der Anlageberatung verletzten Anlageberater Aufklärungspflichten, indem sie unzureichend über z.B. Vermittlungsprovisionen (kick-backs), Anlagerisiken oder dergleichen aufklärten. Derartige Versäumnisse können eine Schadensersatzpflicht der Banken oder Anlageberater auslösen. Im besten Fall wird das Geld auch verzinst. Es bestehen demnach gute Aussichten, sich von dem Schiffsfonds Wölbern Invest Global Transport 1 MS Tabago lösen zu können, deshalb sollte schnellstmöglich ein im Kapitalanlegerecht tätiger Rechtsanwalt mit der Überprüfung befasst werden.

Weitere Informationen:

HC Schiffsfonds Infoportal

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