CEO-Fraud – Hohe Verluste durch raffinierten Betrug

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30.05.20209 Mal gelesen
„CEO-Fraud“ – Ein Problem, mit dem viele Mitarbeiter unterschiedlicher Unternehmen konfrontiert werden...

"CEO-Fraud" - Ein Problem, mit dem viele Mitarbeiter unterschiedlicher Unternehmen konfrontiert werden. Es handelt sich hierbei um zielorientierte Angriffe, bei denen die so genannten "Fraudisten" die Mitarbeiter dazu auffordern, sehr hohe Beträge an bestimmte, meist ausländische, Konten zu überweisen. Bevor sie dies tun, ist eine lange und ausführliche Recherchearbeit sowie eine wochenlange Vorbereitung erforderlich. Die zeitaufwändige und ausführliche Phase der Informationsgewinnung und die Umgehung jeglicher innerbetrieblicher Kontrollmechanismen haben eine enorme Glaubwürdigkeit zu Folge. Dadurch gelingt es dem "Fraudisten" das Vertrauen der Betroffenen zu gewinnen. Der nächste Schritt, also die Kontaktaufnahme, erfolgt ebenfalls sehr geschickt. Bei den Betroffenen handelt es sich in der Regel um vertrauenswürdige Mitarbeiter eines Unternehmens, die die Verantwortung tragen, Überweisungen selbst zu tätigen. Der "Fraudist" schreibt diesem eine E-Mail oder setzt sich mit ihm telefonisch in Verbindung. Dabei gibt er sich normalerweise als ein Vertreter oder als Geschäftsführer selbst aus. Der Betroffene wird gebeten verantwortungsvoll mit den Informationen umzugehen, da es sich um eine streng vertraute Angelegenheit handelt. Des Weiteren wird die Kommunikation mit weiteren Kontaktpersonen vermieden, sodass diese nicht dazu kommen den Betrug aufzudecken. Typisch für die Durchführung des "CEO-Freuds" ist das Setzen einer Frist. Somit soll das Risiko, dass die Zahlung noch aufgehalten wird, gesenkt werden.

Die Frage, die man sich beim "CEO-Fraud" stellt, ist jene, ob der Strafbarkeit der "Fraudisten" bei einem erfolgreichen Betrug überhaupt Aufmerksamkeit gewidmet wird und ob die Betroffenen selbst mit Konsequenzen rechnen müssen. Durch die hohen Verluste fallen Schadensersatzansprüche an. In einigen Fällen könnte sich der Betroffene selbst sogar strafbar gemacht haben.

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