OwnerShip Tonnage III – 11 % Provision für die Sparkasse Hildesheim

OwnerShip Tonnage III – 11 % Provision für die Sparkasse Hildesheim
16.07.2012499 Mal gelesen
11 % des Anlagebetrags kassierte die Sparkasse Hildesheim, wenn sich ein Kunde am Schiffsfonds OwnerShip Tonnage III beteiligte. Kein Einzelfall bei Schiffsbeteiligungen - Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann Anlegern helfen.

2 Sanierungen binnen 7 Jahren. Das ist die Bilanz des 2005 aufgelegten Schiffsfonds OwnerShip Tonnage III. Im Jahr 2010 mussten die Anleger dem Schiffsfonds frisches Geld zur Verfügung stellen, um eine finanzielle Schieflage abzuwenden. Doch damit waren die Probleme des OwnerShip Tonnage III nicht dauerhaft behoben. Bereits 2 Jahre später, Anfang 2012, wurden erneut Forderungen an die Anleger des OwnerShip Tonnage III herangetragen und Ausschüttungen in Höhe von 9,5 % zurückgefordert. Und im Sommer 2012 stellt sich die Frage, wie die Schiffe MS Elbdeich, MS Elbinsel, MS Elbmarsch, MS Elbcarrier und MS Elbfeeder mit der sich intensivierende Schifffahrtskrise zurecht kommen werden.

 

Provisionen bei der Vermittlung von Schiffsbeteiligungen flossen oft und üppig

 

Doch die wiederholten finanziellen Schieflagen des OwnerShip Tonnage III sind nicht der einzige wunde Punkt für die Anleger des Schiffsfonds. Denn die Banken verdienten kräftig daran, dass ihre Kunden sich am OwnerShip Tonnage III beteiligten. Die Sparkasse Hildesheim erhielt zum Beispiel 11 % des Anlagebetrags als Provision. Damit bestätigt sich ein weiteres Mal die Annahme, dass beim Vertrieb von Schiffsbeteiligungen üppige Provisionen gang und gebe waren. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung mussten die Bankkunden über solche Provisionen, die beim Vertrieb des OwnerShip Tonnage III flossen, aufgeklärt werden. Wurden Anleger nicht darüber aufgeklärt, stehen Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung im Raum.

 

Anleger des Schiffsfonds OwnerShip Tonnage III, die im Anlageberatungsgespräch nichts von Provisionen hörten, sollten erwägen, sich von einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Denn schon allein verschwiegene Provisionen können Schadensersatzansprüche begründen. Und oft wiesen Beratungsgespräche weitere Fehler auf. Zum Beispiel wurden nicht jedem Anleger die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds erläutert. Denn Schiffsfonds sind Unternehmen und somit keine sicheren Kapitalanlagen. Und dass einer Schiffsbeteiligung Risiken wie die Nachschusspflicht innewohnen, mussten die Anleger des OwnerShip Tonnage III bereits erfahren.

 

Schadensersatz bei Beratungsfehlern

 

Für die Anleger des OwnerShip Tonnage III kann die rechtliche Überprüfung ihrer Kapitalanlage auf Schadensersatzansprüche eine Alternative zu den stürmischen Aussichten auf dem krisengeschüttelten Schifffahrtsmarkt bieten. Denn die Krise der Schifffahrt sorgt aktuell für große Probleme bei den Transportschiffen und die Meldungen über Schiffsinsolvenzen oder ähnliches Ungemach häufen sich. Anleger des OwnerShip Tonnage III sollten daher nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden und klären zu lassen, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind.

 

Weitere Informationen:

Infoportal Ownership Schiffsfonds

Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

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