Reiserecht

Das Reiserecht ist im Privatrecht geregelt (§§ 651 a - 651 m BGB). Dabei sind diese Vorschriften nicht auf Einzelreiseleistungen, sondern nur auf Pauschalreisen anwendbar. Wenn also bei Ihrer Reise Unannehmlichkeiten auftreten, müssen Sie diese beim Verantwortlichen anzeigen. Bei Pauschalreisen ist dies nicht etwa der Hotelier, sondern Ihr Reiseveranstalter. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass die Reise gefahrenlos und dem Angebot entsprechend verläuft. Ebenso muss der Veranstalter sich an Informationspflichten halten, dessen Verstoß rechtliche Konsequenzen nach sich zieht.
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Darüber dürfen sich Fluggäste freuen

17.07.201795 Mal gelesen
Jeder, der schon einmal online einen Flug gebucht hat, der musste sich auch mit den vielen Details und oftmals nicht direkt zu erkennenden Kosten bei einer solchen Onlinebuchung befassen. Nicht selten ist das Schnäppchen, dass man da entdeckt hat, im Nachhinein gar nicht so günstig wie gedacht.

Welche Rechte stehen Ihnen als Fluggast bei Flugausfällen aufgrund der Vulkanasche zu??

21.04.2010778 Mal gelesen
Inzwischen hat die Deutsche Flugsicherung die letzten Einschränkungen für Verkehrsflugzeuge aufgehoben, so dass der Luftverkehr wieder aufgenommen werden konnte. Das Schlimmste ist also überstanden, die Passagiere können wieder an ihr Reiseziel befördert werden. Ist man jedoch selbst von diesem Naturereignis betroffen, stellt sich die Frage, welche Rechte einem als Fluggast bei Flugausfällen wegen der Vulkanasche zustehen.
 
Die Rechte von Flugpassagieren bei Flugausfällen sind in der Fluggastrechte-Verordnung der EU geregelt.

Rechte des Fluggastes bei Flugverspätung

05.03.20093229 Mal gelesen

Wurde ein Flug gebucht und sollte der Flug Versp?ng haben, so stehen dem Fluggast gegenüber der Fluggesellschaft Ersatzansprüche zu.

 

Ab einer Verspätung von zwei Stunden stehen dem Fluggast Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Ab einer Verspätung von fünf Stunden kann der Fluggast vom Flug zurücktreten und sein Geld zurückverlangen.

Reisemangel - Die Mängelanzeige am Urlaubsort

28.02.20061938 Mal gelesen

Fühlt sich ein Reisender am Urlaubsort durch Mängel, wie Baulärm, unzureichende Verpflegung, o.ä. beeinträchtigt, so ist es u.a. für die spätere Geltendmachung von Minderungsansprüchen erforderlich, dass er gegenüber dem Reiseveranstalter die entsprechenden Mängel anzeigt und Abhilfe verlangt. Eine solche Mängelanzeige sollte nach Möglichkeit unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern, bei dem zuständigen Reiseleiter vor Ort – nicht etwa bei dem Hotelier - in schriftlicher Form erklärt werden.