Beziehung könnte gelingen, nicht nur an Weihnachten

Beziehung könnte gelingen, nicht nur an Weihnachten
24.12.2016297 Mal gelesen
Tipps zur Veränderung der Kommunikation verbessern Ihren Kontakt, Ihre Paarbeziehung. Sie finden in Ihre Handlungsmöglichkeiten zurück und verlassen die Ohnmacht nicht verstanden zu werden. Eine Lösung in der Mediation wird erleichtert, wenn sie zur Einigung bereit sein können.

Wir können einen anderen Menschen nicht ändern, wenn er/sie es nicht möchte.

Dies wird ständig verkannt.

Es wäre doch so einfach, wenn der andere Mensch, der Partner, die Partnerin sie nur verstehen würde. Wollen sie sich von dieser Erwartung abhängig machen?

Die verzweifelten Versuche, einen anderen Menschen zu ändern, vom vermeintlichen Königsweg zu überzeugen, mit immer machtvolleren, trickreicheren, subtileren Versuche zu verändern, scheitern.

Mehr desselben hilft nicht, nach Watzlawick.

Sie können nur ihren Beitrag zum Gespräch ändern. Dies gibt ihnen ihre Handlungsmacht zurück, ohne Mitwirkung des Anderen.

Treten sie einfach gefühlt einen Schritt zurück und betrachten sie Ihre Beträge zum Austausch zum Gespräch. Wo sind sie nicht offen? Wo vermeiden sie das Gespräch? Was hoffen sie dadurch zu gewinnen? Wovor haben sie Angst? Versuchen sie durch ihre Ängste durchzugehen, ohne sich zu überfordern. Dort lässt sich viel gewinnen.

Können sie die Sichtweise ihres Gesprächspartners verstehen? Wie würden sie für den anderen argumentieren?

Langsam, nehmen sie sich Zeit. 

Wie oft finden sich DU-Aussagen, also Vorwürfe in ihren Sätzen? Versuchen sie diese zu vermeiden. Sprechen sie von sich, ihren Gefühlen, Befindlichkeiten, also ich spüre, ich vermeide, ich habe Angst vor, mich freut, beflügelt, begeistert….

OHNE damit einen Vorwurf zu verbinden. 

Ersetzen sie in ihrer Antwort das ABER durch ein UND, also statt ja,aber ..ja, und

Es geht, und wirkt.

Trennung heißt vielleicht auch, dass ihre Angst davor, die Beziehung zu vertiefen, größer ist als die Angst vor der Trennung.

Alles was hier steht, ist schon früher gedacht worden. Der Ursprung lässt sich nur nicht eindeutig feststellen, daher auch nicht zuordnen.

Ich bin neugierig darauf, welche Erfahrungen sie mit diesen Hinweisen machen.

Vielleicht finden sie dadurch zu einem Verständnis, einer Einigkeit über ihre Uneinigkeiten, als mögliche Basis für in Zukunft tragfähige Lösungen.


Erich Kager