Akzeptanz für Blitzer und Radargeräte schwindet

Akzeptanz für Blitzer und Radargeräte schwindet
28.01.2013417 Mal gelesen
In Goslar fand der 51. Deutsche Verkehrsgerichtstag statt. Ein Tagesordnungspunkt: die schwindende Akzeptanz für Tempokontrollen. Immer mehr Autofahrer vermuten hinter Blitzern nur noch Abzocke, berichtet autozeitung.de. Und das, obwohl Raser im Jahr rund 70.000 Unfälle verursachen.

Die Gründe für die fehlende Akzeptanz der Tempomessungen liegen für Rechtsanwalt Henning Lüdecke von der Kanzlei LF legal Rechtsanwälte auf der Hand: „Die Messungen können schlicht und einfach falsch sein. Daher steigt auch die Zahl der Einsprüche und Gerichtsverhandlungen. Die Messmethoden werden in Frage gestellt.“

Gründe, an den gemessenen Geschwindigkeiten der Blitzer und Radarfallen zu zweifeln, gibt es genug. Denn die Blitzer können das falsche Auto erfassen, nicht korrekt positioniert sein, falsch bedient werden oder schlicht und einfach veraltet sein. „Rund 33 Prozent der Messungen können angezweifelt werden“, sagt Rechtsanwalt Lüdecke.

Allerdings ist es für den geblitzten Verkehrsteilnehmer schwer sich allein gegen einen Bußgeldbescheid oder ein drohendes Fahrverbote zu verteidigen. „Ohne Anwalt geht da eigentlich nichts. Denn um die falsche Messung nachweisen zu können, ist in aller Regel uneingeschränkte Akteneinsicht notwendig. Und die erhält nur ein Rechtsanwalt“, so Lüdecke.

Verkehrsteilnehmer, die geblitzt wurden und die Messung anzweifeln, finden hier rechtlichen Rat

Kanzlei LF legal Lüdecke & Fritzsch Rechtsanwälte

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