Scheinselbstständigkeit in der Arztpraxis

08.08.20101474 Mal gelesen
Die Sozialversicherung steckt in der Dauerkrise. Eine Reform jagt die andere. Die Renten sind (angeblich) nicht mehr sicher. Das Gesundheitssystem gilt als zu teuer. Die Kassen sind leer. Die Sozialversicherungsträger nutzen alle denkbaren Möglichkeiten aus, Beiträge zu vereinnahmen.

Ihre Prüf- und Eingriffsmöglichkeiten wurden in den letzten Jahren ständig erweitert. Sie sind aber noch längst nicht ausgeschöpft. Zu beobachten ist ein zunehmend schärferes Vorgehen der Prüfer. Selbständig Tätige werden mitunter auch gegen erhebliche rechtliche Bedenken zu abhängig Beschäftigten erklärt. Beitragsbescheide sind sofort vollziehbar. Widersprüche und Klagen haben keine aufschiebende Wirkung. Beiträge müssen also sofort gezahlt werden, die rechtliche Klärung erfolgt (Jahre) später. Ist der Einsatz freier Mitarbeiter ein finanzielles Spiel mit dem Feuer?

 In einem Aufsatz für das Deutsche Ärzteblatt hat der Verfasser zu einigen typischen sozialversicherungsrechtlichen Problemen Stellung genommen. Sie finden den Artikel in der Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts, Supplement Praxis 2/2010

 

Weitere Beiträge zum Thema Scheinselbständigkeit:

  

Dieser Beitrag dient zur allgemeinen Information und entspricht dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Eine individuelle Beratung wird dadurch nicht ersetzt. Jeder einzelne Fall erfordert fachbezogenen Rat unter Berücksichtigung seiner konkreten Umstände. Ohne detaillierte Beratung kann keine Haftung für die Richtigkeit übernommen werden.  Vervielfältigung und Verbreitung nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers.  rkb-recht.deRechtsanwalt Peter KochHohenzollernstraße 2530161 HannoverTel.: 0511/27 900 182Fax: 0511/27 900 183www.rkb-recht.de[email protected]