Ideenkapital Navalia Schiffsfonds: Anleger in der Zwickmühle

Ideenkapital Navalia Schiffsfonds: Anleger in der Zwickmühle
06.02.2014281 Mal gelesen
Anleger, die in Ideenkapital Navalia Schiffsfonds investiert haben, sind in der Zwickmühle. Das Düsseldorfer Emissionshaus Ideenkapital möchte alle Schiffe aus den Fonds an einen Investor verkaufen.

Die Schiffe würden dann in eine Poolgesellschaft eingebracht. Die Anleger sollten darüber abstimmen, ob sie dem Verkauf zustimmen.

Die Lage für die Anleger ist schwierig: Denn ihre Beteiligung an den Navalia Schiffsfonds verlief in der Regel nicht befriedigend und blieb hinter den prospektierten Erwartungen zurück.

Bei einem Verkauf der Schiffe würden die Verbindlichkeiten der Fonds beglichen, gleichzeitig blieben die Fonds bis 2019 wirtschaftlich an den Schiffen beteiligt. Wird das Angebot abgelehnt, droht auf der anderen Seite der Verkauf der Schiffe, bei dem möglicherweise massive Verluste hingenommen werden müssen, und der Fonds wird liquidiert.

Aufgrund dieser schwierigen Situation empfiehlt Rechtsanwalt Pascal John, mzs Rechtsanwälte, den Anlegern ihre Beteiligung auf mögliche Schadensersatzansprüche überprüfen zu lassen. „Möglicherweise liegt eine fehlerhafte Anlageberatung seitens der beratenden Bank oder Sparkasse vor. Denn zu einer anleger- und objektgerechten Beratung gehört auch eine umfassende Aufklärung über alle Risiken, die im Zusammenhang mit der Investition stehen.“ Darüber hinaus hätten auch die Banken über alle Provisionen, die sie für die Vermittlung erhalten haben, informieren müssen. „Damit ist nicht nur das Agio gemeint“, so Rechtsanwalt John.

Mehr Informationen: http://www.schiffsfonds-recht.de/lp/ideenkapital.html

 

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