HCI Renditefonds III – Falsche Anlageberatung führt zu Schadensersatzansprüchen

HCI Renditefonds III – Falsche Anlageberatung führt zu Schadensersatzansprüchen
24.09.2012296 Mal gelesen
Nicht jedes Anlageberatungsgespräch verlief ordnungsgemäß. Wurden Anleger des Schiffsfonds HCI Renditefonds III bei ihrem Anlageberatungsgespräch über die Risiken im Unklaren gelassen, stehen Schadensersatzansprüche im Raum.

Die HCI Capital AG brachte im Jahr 2003 den Schiffsfonds HCI Renditefonds III auf den Markt, welcher sich an sechs Schiffen beteiligt. Die fünf Containerschiffen MS Antje Wulff, MS Gerd, MS Jandavid S, MS Katharina S und MS Thomas Mann und der Tanker MS Cielo die Parigi sind die Investitionsobjekte des Schiffsfonds. Die Anleger des HCI Renditefonds III mussten sich in den vergangenen Jahren mit unregelmäßigen bzw. reduzierten Ausschüttungen abfinden, da finanzielle Probleme der Schiffe prognosegemäße Ausschüttungen nicht immer zuließen.

 

Anleger, die sich von ihrer Beteiligung an dem Fonds HCI Renditefonds III trennen möchten, können rechtliche Schritte erwägen. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann klären, ob die Anleger erfolgreich Ansprüche geltend machen können. So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage ermittelt werden, ob Anlegern der verlustfreie Ausstieg aus dem Schiffsfonds HCI Renditefonds III ermöglicht werden kann. Hierfür kann beispielsweise die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden.

 

Im Rahmen eines ordnungsgemäßen Beratungsgesprächs müssen die Berater die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds erklären. Wurden Anleger nicht auf die Risiken hingewiesen, die sich aus der Beteiligung an dem HCI Renditefonds III ergeben, stehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Beratung im Raum. Beispielsweise wurde nicht jedem Anleger in der Anlageberatung ausreichend erläutert, was ein geschlossener Schiffsfonds ist und welche Risiken mit einer Beteiligung verbunden sind. Ein solcher Hinweis ist insbesondere dann nötig, wenn ein Anleger zuvor noch nie in einen geschlossenen Fonds investiert hatte.

 

Schiffsfonds sind Unternehmensbeteiligungen, welche Risiken bergen

 

Schiffsfonds sind nämlich keine sicheren Kapitalanlagen und nicht für eine sichere Altersvorsorge geeignet. Ein Dachfonds beteiligt sich an Schifffahrtsunternehmen, welchen Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust innewohnen. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problemlos von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt. (Fehlende) Hinweise auf Provisionen sind ein Knackpunkt vieler Beratungsgespräche, da Berater oftmals gegen Aufklärungspflichten verstießen. Haben Anleger des HCI Renditefonds III das Gefühl, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch nicht ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufgeklärt wurden, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um ihre individuellen Ansprüche und Rechte überprüfen zu lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über Rechtsansprüche der Anleger einer Schiffsbeteiligung

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de

www.schiffsfonds.eu