SEB Immoinvest – Woher rühren die Probleme der offenen Immobilienfonds? Hilfe für Anleger, Interessengemeinschaft

SEB Immoinvest – Woher rühren die Probleme der offenen Immobilienfonds? Hilfe für Anleger, Interessengemeinschaft
17.03.2012606 Mal gelesen
Schadensersatz für Anleger.

Die spannende Frage, ob der offene Immobilienfonds SEB Immoinvest im Mai 2012 erfolgreich wiedereröffnen kann oder aufgelöst werden muss, beschäftigt nicht nur dessen Anleger. In einem Bericht der Onlineausgabe der Zeitung ZEIT vom 05.03.2012 wird über einige der Hintergründe und Ursachen für die augenblickliche Lage der offenen Immobilienfonds berichtet. Die Zukunftsprognosen für offene Immobilienfonds wie den SEB Immoinvest sind aber durchwachsen.

 

Geänderte Handelsbedingungen schwächen offene Immobilienfonds

 

Prof. Sebastian von der Universität Regensburg, Spezialist für Immobilienfinanzierung, erblickt die Ursachen der aktuellen Schwierigkeiten der offenen Immobilienfonds nicht bei den Fondsgesellschaften selbst. Für die erste Krise im Jahr 2008 seien diese selbst verantwortlich gewesen, da sie Immobilien überteuert eingekauft hätten. Die Entwicklungen der letzten beiden Jahre sei im Kern auf eine Gesetzesänderung zurückzuführen.

 

Anleger des offenen Immobilienfonds SEB Immoinvest dürfen seitdem nicht mehr beliebig ihre Anteile an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Die Anteile müssen mindestens zwei Jahre gehalten werden, pro Halbjahr dürfen nur Anteile im Wert von 30.000 Euro zurückgegeben werden oder es muss eine einjährige Kündigungsfrist eingehalten werden. Diese Änderungen, die Kleinanleger schützen sollen, führten dazu, dass sich Großinvestoren zunehmend aus den offenen Immobilienfonds zurückziehen, was die Branche schwächt.

 

Liquiditätserhöhung ist ein zweischneidiges Schwert

 

Ein weiteres Problem hängt mit den Bemühungen der Fonds zusammen, ihre Liquidität zu erhöhen. Die Immobilienverkäufe sind nach Einschätzung von Sebastian Gläsner von der Invest Property Datenbank ein zweischneidiges Schwert. Zum einen sind sie notwendig, um die für eine nachhaltige Wiedereröffnung erforderliche Liquiditätsquote von 30 % zu erreichen. Daher verkaufen Immobilienfonds wie der SEB Immoinvest ihre besten Objekte, da diese die besten Preise erzielen. Andererseits sind dies gerade die Immobilien, die die Wertbeständigkeit des Fonds sichern.

 

Doch auch gute Immobilien sind kein Garant dafür, dass die gewünschten Preise erzielt werden können, wie SEB Immoinvest beim Verkauf von Objekten am Potsdamer Platz in Berlin feststellen musste. Denn potentielle Käufer wissen ebenfalls von der Situation, in welcher sich der Immobilienfonds SEB Immoinvest befindet und nutzen dies in den Verkaufsverhandlungen aus.

 

Doch alle Analysen helfen nicht, wenn die wirtschaftlichen Probleme des SEB Immoinvest nicht gelöst werden können bis Mai 2012. Die ZEIT zitiert Mitarbeiter der Aufsichtsbehörden, die offene Immobilienfonds wie den SEB Immoinvest hinter vorgehaltener Hand als die „derzeit größten Sorgenkinder“ der Finanzbranche bezeichnen. Solche Aussagen lassen das Vertrauen der Anleger in den offenen Immobilienfonds SEB Immoinvest nicht unbedingt wachsen.

 

Interessengemeinschaft für Anleger des SEB Immoinvest

 

Aktuell können Anleger des SEB Immoinvest ihre Anteile an dem offenen Immobilienfonds entweder an der Börse verkaufen oder abwarten, wann und in welcher Weise über die Zukunft des SEB Immoinvest entschieden wird. Eine Alternative dazu bietet die rechtliche Überprüfung der Kapitalanlage. Die Anlegerschutzkanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH berät bereits viele Anleger des offenen Immobilienfonds SEB Immoinvest. Es soll ein „Sammelklage“ erhoben werden. Es ist sinnvoll, wenn sich möglichst viele Anleger des SEB Immoinvest dafür zusammenschließen.

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Interessengemeinschaft SEB Immoinvest

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