PRORENDITA-Fonds: 17.000 geschädigte Anleger - nächste Schadenersatzwelle rollt auf Commerzbank zu

PRORENDITA-Fonds: 17.000 geschädigte Anleger - nächste Schadenersatzwelle rollt auf Commerzbank zu
26.08.2011837 Mal gelesen
17.000 Anleger haben sich an den PRORENDITA-Lebensversicherungsfonds mit mehr als 300 MIo. € beteiligt. Für die Anleger droht jetzt der Verlust des eingesetzten Kapitals. Die beratenden Banken, darunter insbesondere die Commerzbank, sehen sich nunmehr Schadenersatzansprüchen ausgesetzt.

17.000 Anleger haben sich an den im Wesentlichen über die Commerzbank, Citybank (jetzt Targobank) und verschiedene Sparkassen vertriebenen PRORENDITA-Lebensversicherungsfonds des Initiators Ideenkapital beteiligt und rund 330 Mio. € Eigenkapital investiert. Jetzt reist die Welle der Hiobsbotschaften für die Anleger nicht mehr ab. Die Anleger, die schon seit mehreren Jahren keine Ausschüttungen erhalten haben, werden mit Nachrichten über einen möglichen Totalverlust ihrer Einlagen konfrontiert.

 

Handlungsmöglichkeiten

 

Nach unserer Einschätzung, die auf Gesprächen mit zahlreichen Anlegern der PRORENDITA-Fonds und der Auswertung ihrer Unterlagen beruht,  wurden bei der Beratung der Anleger zahlreiche Fehler gemacht, weslhalb die Anleger heute gute Aussichten auf die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen haben.

  • Von zahlreichen Mandanten aus allen PRORENDITA-Fonds wissen wir, dass Ihnen die Beteiligungen von ihrem Berater als sichere Anlage empfohlen wurden. Von Risiken, gar vom Totalverlust des angelegten Kapitals war in den Beratungen nie die Rede.
  • Vielen wurde geraten, ihr zur Altersvorsorge gedachtes Vermögen in den Fonds zu investieren. Dabei sind geschlossene Fondsbeteiligungen aufgrund der mit ihnen verbundenen hohen Verlustrisiken als Altersvorsorge nicht geeignet, wie zwischenzeitlich zahlreiche Oberlandesgerichte rechtskräftig festgestellt haben.
  • Auch über die Rückvergütungen, also die Provisionszahlungen, die die beratende Bank für die Vermittlung der Fondsbeteiligung erhalten hat, sind unsere Mandanten nicht informiert worden. Nach der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wäre die Bank aber verpflichtet gewesen, auf diese Provisionen und ihre Höhe in der Beratung hinzuweisen.
  • Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Beratungsfehler.

Diese klassischen Beratungsfehler geben für die Anleger der PRORENDITA-Fonds gute Aussichten auf die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen. Wir konnten bereits erste Rückabwicklungen für PRORENDITA-Anleger durchsetzen.

Haben auch Sie Ihr Geld in PRORENDITA-Fonds investiert und möchten nun wissen, welche Chancen auf Schadenersatz Sie haben? Rufen Sie uns an – wir helfen Ihnen gerne!

 

Ihr Ansprechpartner
 

Mathias Nittel, Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Michael Minderjahn, Rechtsanwalt

Heidelberg  |  Hans-Böckler-Straße 2 A  |  D-69115 Heidelberg  |  Tel.: +49 6221 915770 
München  |  Residenzstraße 25  |  D-80333 München  |  Tel.: +49 89 25549850