Waldorf Frommer Abmahnung – „Love, Rosie – Für immer vielleicht“

Waldorf Frommer Abmahnung – „Love, Rosie – Für immer vielleicht“
31.03.2015145 Mal gelesen
Die Constantin Film Verleih GmbH hat die Münchner Kanzlei Waldorf Frommer beauftragt Anschlussinhaber wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen an der Verfilmung des Romans der irischen Schriftstellerin Cecilia Ahern „Love, Rosie – Für immer vielleicht“ abzumahnen.

Der Adressat des Abmahnschreibens soll die Liebeskomödie mittels eines peer-to-peer-Netzwerks (p2p), wie eDonkey oder Limewire, anderen Nutzern zur Verfügung gestellt haben und so öffentlich zugänglich gemacht haben. Die Constantin Film Verleih GmbH, welche die Rechte an dem betroffenen Film innehält, hat zu der weltweiten öffentlichen Zugänglichmachung nicht ihre erforderliche Einwilligung gegeben, weshalb sie widerrechtlich erfolgte.

Die Rechtsanwälte von Waldorf Frommer (http://www.wvr-law.de/filesharing-abmahnung-waldorf-frommer) fordern die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, sowie die Zahlung eines pauschalen Abgeltungsbetrags in Höhe von 815,00 Euro. Diese Summe setzt sich aus Schadensersatzkosten in Höhe von 600,00 Euro und Rechtsanwaltsgebühren in Höhe von 215,00 Euro zusammen.

Wie reagiere ich auf die erhaltene Abmahnung?

Wenn auch Sie eine Abmahnung in Ihrem Briefkasten vorgefunden haben, sollten Sie diese in jedem Fall ernst nehmen. Das Ignorieren der Abmahnung führt dazu, dass Sie sich der Gefahr aussetzen, dass ein einstweiliges Verfügungsverfahren gegen Sie eingeleitet wird. Dieses gilt zu verhindern, da es mit weiteren Kosten verbunden ist.

Wir raten Ihnen zum Aufsuchen eines im Urheberrecht erfahrenen Rechtsanwalts. Erläutern Sie ihm das Geschehen und lassen Sie die geltend gemachten Forderungen auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüfen. Der Rechtsanwalt muss des Weiteren ermitteln, ob und inwieweit Sie für die Urheberrechtsverletzung haften. Dies ist einerseits dafür relevant, inwieweit Sie für die Kosten aufkommen müssen, als auch für die Abgabe der Unterlassungserklärung. Wenn Sie nur als sogenannter Störer haften – die Unterlassungserklärung mithin nicht selbst begangen haben – so sind Sie nicht schadensersatzpflichtig. Sollten Sie sich sogar ganz von der Haftung befreien können, so müssen Sie auch keine Unterlassungserklärung abgeben.

Soweit Sie als Täter oder Störer für die Urheberrechtsverletzung haften, ist Ihnen zu der Abgabe einer Unterlassungserklärung zu raten. Sie sollten jedoch nicht die vorformulierte Erklärung ohne jegliche Abänderungen unterzeichnen, da sie meist zu weitgehend ist und Sie im schlimmsten Fall unangemessen benachteiligen kann. Aus diesem Grund sollten Sie von Ihrem Rechtsanwalt eine modifizierte Unterlassungserklärung abfassen lassen. Diese sollte nur die notwendigen Angaben enthalten.

Melden Sie sich bei dem kompetenten Team von Abmahnhelfer.de, wenn auch Sie eine Abmahnung erhalten haben. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit eines kostenlosen Erstgesprächs an, in welchem Sie sogleich eine anwaltliche Ersteinschätzung Ihres persönlichen Falles erhalten. Rufen Sie uns dafür sieben Tage die Woche unter der Rufnummer: 030 965 35 855 an oder füllen Sie das Kontaktformular auf unserer Website (www.abmahnhelfer.de) aus.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören, Ihr Abmahnhelfer.de Team!