Neue Hoffnung für Lehman-Opfer

Neue Hoffnung für Lehman-Opfer
21.01.2013334 Mal gelesen
BGH: Klage gegen Rating Agentur Standard & Poor's in Deutschland möglich.

Eigentlich war das Thema "Lehman Brothers" für unzählige  deutsche Anleger schon abgehakt. Ein 64-jähriger Rentner macht den Lehman-Opfern nun wieder etwas Hoffnung:  Er gewann vor dem Bundesgerichtshof eine Klage und erreichte so, dass in Deutschland eine Klage gegen die mächtige Rating Agentur Standard & Poor's zugelassen werden kann.

Für Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden eine ganz klare Sache: "Wer aufgrund der Ratings durch Standard & Poor's  2008 Alpha-Express Zertifikate der Lehman Bank gekauft hat, der war offensichtlich falsch beraten." Als der Rentner aus Friesland sich zum Kauf der Zertifikate entschloss, wurden diese mit einem A+ bewertet, selbst kurz vor der Insolvenz gab es immer noch ein "A" für die Alpha-Express-Zertifikate,

Wie der Rentner verließen sich tausende von Anlegern auf diese Bewertung, die natürlich auch von vielen Beratern in Verkaufsgesprächen angeführt wurde. Cäsar-Preller. "Eine eindeutige Falschberatung -  S& P Ratings hin oder her: Zu diesem Zeitpunkt hätte man keine Lehman-Zertifikate mehr anbieten dürfen!"

Die Luft wird dünner für die Ratingagenturen und wenn es nur bewirkt, dass Ratings sorgfältiger ausgearbeitet werden und so für Anlegerschutz sorgen - so Cäsar-Preller. Das aktuelle Handelsblatt zitiert Experten mit eindeutigen Aussagen zur Verantwortlichkeit von S&P:  Da sich Anleger und Berater auf die Gutachten verlassen hätten und Ratings eine Schutzwirkung hätten haben sollen, gibt es eine eindeutige Mitschuld am Verlust von Anlegerkapital. Statt einer guten Bewertung hätte S&P die Lehman-Bank unter strenge Beaufsichtigung stellen sollen.

Cäsar-Preller:  "Für uns Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht eine neue Situation, die es zu prüfen gilt!" In Australien hat S&P übrigens bereits einen Prozess um Schadenersatz-Millionen verloren. Hier hatten falsch beratene Gemeinden geklagt und 30 Millionen Australische Dollar Schadenersatz erhalten.

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