KGAL SeaClass 4: Steigende Kosten belasten Bilanz – Wie wird es weitergehen?

KGAL SeaClass 4: Steigende Kosten belasten Bilanz – Wie wird es weitergehen?
09.11.2012445 Mal gelesen
Der Schiffsfonds KGAL SeaClass 4 ist noch nicht wirtschaftlich sicheren Gefilden angelangt – steigende Kosten belasten die Finanzen. Und auch auf dem Schifffahrtsmarkt stehen Veränderungen bevor. Was steht dem Schiffsfonds bevor?

Das Jahr 2012 bescherte dem Schiffsfonds KGAL SeaClass 4, welcher zwei Panamax-Containerschiffe betreibt, eine durchwachsene Entwicklung. Zwar konnte der Fonds dank zweier Festcharterverträge stetige Einnahmen verbuchen, jedoch stiegen die Betriebskosten an und drücken das wirtschaftliche Ergebnis. Von Seiten des Fondsmanagements wird künftig kein Kostenrückgang erwartet, sodass Liquiditätsüberschüsse für Ausschüttungen hart erwirtschaftet werden müssen. Neben der Schiffahrtskrise – deren Ende von Experten je nach Marktsegment zwischen 2013 und 2014 erwartet wird – warten wichtige Weichenstellungen auf den Schiffsfonds KGAL SeaClass 4.

 

Bevorstehende Marktveränderungen

 

Darüberhinaus stellt sich spätestens im Jahr 2013 die spannende Frage, ob für die Schiffe des KGAL SeaClass 4 ein guter Anschlussvertrag abgeschlossen werden kann. Denn auf die Klasse der Panamax-Schiffe könnte in Zukunft neue Konkurrenz warten. Derzeit wird der Panama-Kanal ausgebaut, und es wird spannend werden, wie sich der Markt für Panamax-Schiffe nach der Eröffnung verändern wird. Angesichts der Laufzeit des KGAL SeaClass 4 bis ins Jahr 2022 ist es wahrscheinlich, dass der Schiffsfonds sich noch mit dieser „Neuerung“ auseinandersetzen muss.

 

Die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Schiffsbeteiligung ist jedoch noch Zukunftsmusik. Das aktuelle Problem ist, dass die Ausschüttungen des KGAL SeaClass 4 stagnieren. Anleger, die sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds lösen möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer Handlungsmöglichkeiten beraten lassen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da Beratungsgespräche oftmals Mängel aufweisen.

 

Hilfe für Commerzbank-Kunden, denen der Schiffsfonds für die Altersvorsorge empfohlen wurde

 

Die Schiffsbeteiligung KGAL SeaClass 4 wurde zum Beispiel von der Commerzbank vertrieben. Wurde Kunden der Commerzbank der KGAL SeaClass 4 für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Daneben gibt es noch weitere Ansatzpunkte für Schadensersatzansprüche, zum Beispiel die rechtzeitige Übergabe des vollständigen Verkaufsprospekts sowie die oft unzureichende Aufklärung über Provisionszahlungen.

  

Wurden Anleger des Schiffsfonds KGAL SeaClass 4 bei ihrem Anlageberatungsgespräch von der Commerzbank oder einer anderen Bank falsch beraten, bestehen für sie gute Chancen, dass sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des KGAL SeaClass 4 sollten daher nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über die Rechtsansprüche der Anleger eines Schiffsfonds

 

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