OwnerShip MS Pride of Paris wurde versteigert – Was können Anleger jetzt noch tun?

OwnerShip MS Pride of Paris wurde versteigert – Was können Anleger jetzt noch tun?
23.07.2012275 Mal gelesen
In Rotterdam wurde das Schiff MS Pride of Paris versteigert. Bereits im April 2012 mussten die Anleger des Schiffsfonds OwnerShip MS Pride of Paris von der Insolvenz des Schiffs erfahren. Hilfe für betroffene Anleger.

Das Schiff MS Pride of Paris hat einen neuen Eigentümer. Zuvor wurde das Schiff in Rotterdam versteigert. Nach Angaben des Täglichen Hafenberichts gehört die MS Pride of Paris jetzt der Auerbach Schifffahrt. Dieses Unternehmen ersteigerte bereits das Schiff des Schwesterfonds, die MS Pride of Madrid. In Auftrag gegeben wurde die Versteigerung von der NordLB. Für die Anleger des OwnerShip MS Pride of Paris ist dies ein weiteres Kapitel in der wechselhaften Geschichte des Fonds.

 

Schiff musste bereits im April Insolvenz anmelden

 

Die Schiffsbeteiligung OwnerShip MS Pride of Paris wurde im Jahr 2007 platziert. Das im Mai 2007 in Dienst gestellte Fondsschiff fuhr damals unter dem Namen Beluga Flirtation. Nach dem Aus der Beluga Reederei wurde das Schiff in MS Pride of Paris umbenannt. Der neue Name konnte die finanzielle Schieflage des Schiffsfonds allerdings nicht abwenden. Die NordLB kündigte Kredite, sodass die MS Pride of Paris im April 2012 Insolvenz anmelden musste. Bei der jetzt erfolgten Versteigerung des Schiffs konnte ein Preis von 12,6 Mio. Euro erzielt werden.

 

Was können die Anleger des Schiffsfonds OwnerShip MS Pride of Paris in der jetzigen Situation unternehmen? Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann im Rahmen der rechtlichen Überprüfung der Schiffsbeteiligung abklären, welche Alternativen Anlegern offen stehen und ob ein verlustfreier Ausstieg ermöglicht werden kann. Zum Beispiel kann geprüft werden, ob bei der Anlageberatung Fehler passierten und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen.

 

Schadensersatz bei fehlerhafter Beratung

 

Beispielsweise versäumten Banken und Anlageberater häufig, die Anleger ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufzuklären. Dass es sich bei einem Schiffsfonds um ein Unternehmen mit den entsprechenden Verlustrisiken handelt, mussten die Anleger des OwnerShip MS Pride of Paris bereits im Frühjahr 2012 erfahren. Auch über weitere Risiken wie die lange Laufzeit eines Schiffsfonds oder dass ein problemloser Verkauf der Fondsanteile nicht jederzeit möglich ist, musste aufgeklärt werden. Bei Schiffsfonds kassierten Banken oder Anlageberater oft erhebliche Vermittlungsprovisionen, von denen die Anleger nichts ahnten, obwohl Berater darüber aufklären müssen.

 

Wurden diese oder ähnliche Pflichten durch die Banken oder Anlageberater verletzt, bestehen für die Anleger des OwnerShip MS Pride of Paris gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem insolventen Schiff trennen können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können. Angesichts der Versteigerung des Schiffs MS Pride of Paris sollten Anleger nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Anleger der Schiffsbeteiligung OwnerShip MS Pride of Paris können so ihre individuellen Chancen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können, ausloten lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite OwnerShip Schiffsfonds

Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

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