HCI Shipping Select 25 – Hilfe für Anleger, Schadensersatz

HCI Shipping Select 25 –  Hilfe für Anleger, Schadensersatz
15.03.2012425 Mal gelesen
HCI Shipping Select 25 Schadensersatz für Anleger.

Die Negativmeldungen über Schiffsfonds des Emissionshauses HCI Capital reißen nicht ab. Nachdem vor kurzem die beiden Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 und 28 wegen finanzieller Schwierigkeiten auffielen, werden jetzt die Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select 25 mit der Möglichkeit der Insolvenz konfrontiert, da die Finanzen des Schiffsfonds in  Schieflage gerieten.

 

Verhandlungen mit Banken laufen

 

Für die Anleger des HCI Shipping Select 25 ist dies in diesem Jahr bereits die zweite Hiobsbotschaft. Im Februar 2012 wurden sie darüber informiert, dass sie keine Ausschüttungen für das Jahr 2011 erhalten werden, da die Finanzen des Schiffsfonds HCI Shipping Select 25 dies nicht zuließen. Jetzt scheint sich die Situation weiter zuzuspitzen, wie sich dies einem Schreiben vom 09.03.2012, das über den Stand der Verhandlungen mit den finanzierenden Banken informiert, entnehmen lässt.

Weitere Informationen unter:

Schiffsfonds Infoportal

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Demnach bestehen momentan Bankverbindlichkeiten in Höhe von 61 Mio. US-Dollar. Sollten die Verhandlungen scheitern, steht dieser erheblichen Summe lediglich der Sachwert der Schiffe des HCI Shipping Select 25 gegenüber. Ob die vier Massengutfrachter MS Voge Prosperity, MS Voge Prestige, MS Vogetrader und MS Vogevoyager angesichts ihres Alters (Baujahre 1995/1996) und der aktuellen Schifffahrtskrise einen Verkaufspreis von rund 60 Mio. US-Dollar erzielen können, ist fraglich. Es droht daher die Insolvenz.

 

Eine eventuelle Lücke  zwischen der Höhe der Bankverbindlichkeiten und den Verkaufserlösen müssten die Anleger des HCI Shipping Select 25 schultern. Ein Scheitern der Bankenverhandlungen wäre daher fatal für die Anleger des Schiffsfonds. Die krisenhafte Finanzsituation des HCI Shipping Select 25 steuert vielleicht auf einen neuen Tiefpunkt in der Fondsgeschichte zu. Dabei hatten die Anleger wegen der Ungereimtheiten rund um den Start des Schiffsfonds im Jahr 2007, die unzureichenden Ertragslage im Jahr 2009, die ungeahnten, teuren Auswirkungen der Yen-Kredite und die jetzt ausgefallenen Ausschüttungen bereits reichlich Kummer gehabt.

 

Hilfe für Anleger

 

Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select 25, die angesichts dieser Aussichten mit ihrer Kapitalanlage unzufrieden sind, sollten eine rechtliche Überprüfung ihrer Anlage erwägen. Dann kann die Möglichkeit eines Ausstiegs aus dem HCI Shipping Select 25 sowie Schadensersatzmöglichkeiten ausgelotet werden. Ansatzpunkt ist die Anlageberatung durch Banken und Anlageberater, die häufig zu wünschen übrig ließ.

So wurden Anleger in vielen Fällen nicht ausreichend über den unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds und die damit verbundenen Risiken – beispielsweise das Risiko einer Insolvenz oder des Totalverlusts – informiert. Auch ist zu überprüfen, ob Provisionen, die bei Vermittlungen von Schiffsfondsbeteiligungen oft und üppig an Berater und Banken flossen, gezahlt wurden und ob die Anleger des HCI Shipping Select 25 gegebenenfalls darüber aufgeklärt wurden.

 

Haben Banken und Anlageberater diese oder andere Aufklärungs- und Hinweispflichten verletzt, liegt eine Falschberatung vor. Die Chancen der Anleger, sich von ihrer Beteiligung am Schiffsfonds HCI Shipping Select 25 lösen zu können und Schadensersatz von Banken oder Anlageberatern fordern zu können, stehen dann gut. Von daher sollten Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select 25 die weiteren Geschehnisse rund um den Fonds nicht tatenlos abwarten, sondern sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt wenden.