Polizei warnt vor betrügerischen Rechnungen der HGBR

22.07.2013391 Mal gelesen
Die Polizei warnt vor gefälschten Rechnungen, die anscheinend von einem Amtsgericht stammen. In Wirklichkeit steckt dahinter eine Betrugsmasche, was man aber nur bei genauem Durchlesen der Rechnung erkennen kann. Die Polizei ermittelt gegen die fiktive Scheinfirma HGBR.

or allem Unternehmer sollten aufpassen, wenn sie mit der Post eine Rechnung erhalten, die anscheinend von einem Amtsgericht stammt. Betrüger verschicken Rechnungen, die den Eindruck einer amtlichen Kostenforderung von einem Amtsgericht erwecken. Um die Zahlung zu erleichtern, liegt dem ein Zahlschein bei. Als Absender wird häufig eine Adresse aus der Umgebung angegeben.

 

Was an gefälschten HGBR-Rechnungen auffällig ist

An diesen Rechnungen ist auffällig, dass als Absender und wohl auch Aussteller die Firma HGBR angegeben ist. Des Weiteren ist auf dem Zahlschein ein bulgarisches Empfängerkonto angegeben- was bei genauem Hinsehen an dem IBAN-Code des Kontos erkennbar ist.

 

Vor dieser Abzocke durch die HGBR warnen unter anderem die bayrische Polizei in einer offiziellen Pressemitteilung sowie das Wochenblatt aus Traunstein.

 

Wer eine solche Rechnung der HGBR erhalten hat, sollte sie auf keinen Fall bezahlen. Im Zweifel sollte lieber einmal zu viel beim zuständigen Amtsgericht nachgefragt werden. Darüber hinaus sollte er sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

Vorsicht vor Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale

Als Unternehmer sollten Sie sich auch vor anderen Anbietern und deren Schreiben in acht nehmen. Zu nennen ist hier beispielsweise die Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE Wirtschaftsinformationsgesellschaft GmbH). Hier bemerkt man beim flüchtigen Durchlesen oft nicht, dass es sich nicht um einen Korrekturauszug, sondern das kostenpflichtige Angebot eines Brancheneintragsdienstes handelt.

 

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