Erneut Verunreinigungen bei Valsartan entdeckt

Spread Ladder Swap und das BGH-Urteil XI ZR 33/10
27.11.201862 Mal gelesen
Die nächste schlechte Nachricht für Blutdruckpatienten: Erneut müssen Arzneimittel mit dem Wirkstoff Valsartan zurückgerufen werden. Diesmal geht es um das Valsartan des indischen Herstellers Mylan, bei dem bislang keine Verunreinigungen festgestellt worden waren. Das könnte sich nun geändert haben.

Valsartan von Mylan darf bis auf weiteres nicht mehr zur Herstellung valsartanhaltiger Arzneimittel in der EU verwendet werden. Das teilte die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) mit. Grund ist, dass Verunreinigungen mit N-Nitrosodiethylamin (NDEA) in einigen Chargen entdeckt wurden. NDEA gilt als wahrscheinlich krebserregend. In weiteren Tests soll nun herausgefunden werden, in welchem Umfang die Arzneimittel verunreinigt sind. Nationale Behörden in der EU haben bereits mit dem Rückruf begonnen; für Deutschland ist bisher noch kein Rückruf bekannt.

Für Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, ist das eine erneute Hiobsbotschaft. Nicht zum ersten Mal wurden Verunreinigungen bei valsartanhaltigen Arzneimitteln mit wahrscheinlich krebserregenden Stoffen festgestellt. Zunächst ging es noch um das Valsartan des chinesischen Herstellers Zhejiang Huahai. Dann wurden auch dem bei dem ebenfalls aus China stammenden Hersteller Zhejiang Tianyu Verunreinigungen mit potenziell krebserregenden Substanzen gefunden. Darüber hinaus hat die US-amerikanische Aufsichtsbehörde FDA beim indischen Hersteller Hetero Labs Limited derartige Verunreinigungen gefunden. Nun wurde die Liste noch um Valsartan von Mylan verlängert.

Für Menschen, die unter Bluthochdruck leiden und die zum Teil schon über Jahre Valsartan eingenommen haben, ist das Risiko an Krebs zu erkranken, gestiegen. Auch wenn Behörden das Risiko für nicht besonders groß halten, kann es nicht ausgeschlossen werden. "Alleine die Möglichkeit, dass das Krebsrisiko für Patienten, die Valsartan eingenommen haben, gestiegen ist, ist schon eine psychische Belastung für die Patienten. Da kommt es nicht darauf an, wie hoch das Risiko ist", sagt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller aus Wiesbaden. Für den erfahrenen Anwalt ist nicht nachzuvollziehen, dass die Verunreinigung offenbar über Jahre nicht aufgefallen ist. "Die betroffenen Patienten haben nun darunter zu leiden. Allerdings kann geprüft werden, ob Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können", so Rechtsanwalt Cäsar-Preller.

 

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