Bank- und Kapitalmarktrecht | Bankgebühren können häufig zurückverlangt werden!

Bank- und Kapitalmarktrecht | Bankgebühren können häufig zurückverlangt werden!
13.05.2012571 Mal gelesen
Nachfolgenden Gebühren, die Banken entgegen ständiger Rechtsprechung weiterhin erheben und die der Verbraucher nicht akzeptieren muß, können von der Bank schriftlich erstattet verlangen werden:

Gebühren für die Zusendung von Kontoauszügen per Post, sofern dies nicht ausdrücklich vom Kunden gewollt wurde und somit seitens der Bank nur in Erfüllung deren gesetzlicher Pflichten erfolgt

Gebühren für  Kontoauszüge aus dem Kontoauszugsdrucker (selten geworden)

Bearbeitungsgebühren für Ratenkredite, Darlehen und Bauspardarlehen – auch heute noch häufig und bei Immobilienkrediten und Bausparkrediten kommen da schnell ein paar hundert Euro zusammen, die man zurück verlangen kann

Schätzgebühren, Besichtigungspauschalen und Wertermittlungsgebühren im Zusammenhang mit Immobilienkrediten und Bauspardarlehen

Kontoführungsgebühren für das Darlehensverrechnungskonto (meist Mindestens 12 € pro Jahr oder mehr)

Sog. Nichtausführungsgebühren, z.B. bei Nichtausführung einer Lastschrift wegen mangelnder Deckung des Kontos

Nahezu alle Bankkunden werden bei der Kontrolle ihrer kostenlosen oder unrechtmäßig kostenpflichtigen Kontoauszügen erkennen, dass eine oder mehrer der oben genannten Gebühren zu Unrecht von ihrer Bank „abgezogen“wurden. Hier kann man mit wenig Aufwand für die Vergangenheit ggf. sogar einige hundert Euro zurückholen und für die Zukunft massiv (ein-) sparen.