Seat Alhambra und VW Abgas Skandal: Fachanwälte bieten Interessengemeinschaft

Seat Alhambra und VW Abgas Skandal: Fachanwälte bieten Interessengemeinschaft
18.10.2015381 Mal gelesen
Der Skandal rund um manipulierte Abgaswerte des VW Dieselmotors EA 189 wird die Autoindustrie, die Politik und auch die betroffenen Autofahrer noch lange beschäftigen.

Die Seat-Diesel-Fahrer mussten länger als die Fahrer der anderen VW-Marken warten, bis sie sich im Internet vergewissern konnten, ob ihr PKW vom Abgasskandal direkt betroffen ist.

 

Wenn es feststeht, dass das eigene Fahrzeug betroffen ist, sind nicht wenige Besitzer entschlossen, dass sie nicht einfach auf das Prinzip Hoffnung und die Rückrufaktion setzen wollen. Die immer neuen, oft sehr unerfreulichen Schlagzeilen tun ihr Übriges dazu, dass die Betroffenen sich wehren wollen. Dies zeigt sich auch bei der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Stoll & Sauer, bei der der VW Skandal für sehr viele Anfragen sorgte. Allein in der vergangenen Woche erreichten mehreren hunderten Anfragen die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer. Auch der Van Seat Alhambra ist vertreten.

 

Aus rechtlicher Sicht ist Abwarten ohnehin nicht die beste Wahl. Denn während die Autobesitzer auf den Werkstatttermin für ihren VW Caddy warten, laufen Fristen weiter und es können käuferfreundlichen, gesetzlichen Ansprüche verjähren oder aus anderen rechtlichen Gründen nicht mehr durchsetzbar werden.

 

Zu den gesetzlichen Rechten gehören die Rechte gegenüber dem Autoverkäufer. Wenn sich innerhalb der ersten beiden Jahre nach dem Autokauf ein Mangel zeigt, dann stehen den Käufern verschiedene gesetzliche Rechte zu. Sie können bereits jetzt von dem Verkäufer eine Reparatur einfordern, die tatsächlich den Mangel behebt. Derzeit kann ein EA 189-Motor aber noch nicht repariert werden. Daher steht den Autokäufern jetzt noch die Alternative offen, ein Fahrzeug ohne Mängel zu fordern. Doch die Käufer können nicht beliebig lange warten, wenn sie etwa ein mangelfreies Fahrzeug gegen ihr Dieselmodell tauschen wollen:

 

Bei Autokäufen, die länger als zwei Jahre zurückliegen, stehen den Autokäufern ebenfalls Rechte zu. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer klagt für einen Golffahrer gegen VW: Der Autobauer soll für sämtliche Schäden (wie etwa Wertminderungen oder Folgeschäden wie erhöhten Dieselverbrauch oder durch die „Reparatur“ erhöhten Verschleiß) aufkommen. Dieser Ansatz ist nicht auf VW-Modelle beschränkt.

 

Dies ist natürlich nur ein sehr kurzer Abriss der rechtlichen Möglichkeiten, die Autobesitzern offen stehen. Wenn enttäuschte Autobesitzer verlässlich wissen wollen, wie die rechtliche Lösung in ihrem speziellen Fall aussieht, dann sollten sie sich für eine kostenlose Erstberatung an Fachanwälte wenden. Gerade bei noch laufenden Gewährleistungsrechten gibt es keine Lösung, die für „alle“ vom VW Abgasskandal betroffenen Autobesitzer einwandfrei passt.

 

Doch so wichtig die Einzelfallbetrachtung auch ist, ist für viele Betroffene eine Interessengemeinschaft wichtig. Bei der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer haben bereits über 1.000 VW-, Audi-, Seat- und Skoda-Besitzer wegen ihres EA-189-Problems angefragt. Die von der Abgasaffäre betroffenen Autofahrer sollten aktiv ihre Rechte einfordern. Auch die Verbraucherzentrale Bayern hat in einem Radiointerview auf Bayern 2 nicht zum Abwarten, sondern zum Handeln geraten.

 

Weitere Informationen befinden sich auf www.vw-schaden.de

 

Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

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77933 Lahr

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www.dr-stoll-kollegen.de

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