Abgasskandal: Autobesitzer müssen höheren Dieselverbrauch nicht einfach hinnehmen

Abgasskandal: Autobesitzer müssen höheren Dieselverbrauch nicht einfach hinnehmen
17.10.2015144 Mal gelesen
Bundesgerichtshof hat bereits entschieden, dass Spritverbrauch eines PKW nicht deutlich von den Herstellerangaben abweichen darf. Fachanwälte helfen Autobesitzer, sich zu wehren.

Der Abgasskandal wird wohl viele Autofahrer noch lange beschäftigen. In den Medien warnen Autoexperten davon, dass der EA 189-Makel sich nicht einfach reparieren lässt. Durch den Werkstattbesuch kann zwar der Stickoxidausstoß auf den einst beworbenen, geringen Wert gedrückt werden. Doch erste Tests in den USA zeigten, dass die passenden Abgaswerte einen höheren Dieselverbrauch und eine langsamer Beschleunigung „erkauft“. Diese Aussichten sind gerade für die Autokäufer besonders unerfreulich, die sich gerade wegen des sparsamen Verbrauchs für ein TDI-Modell von Audi, Seat, Volkswagen oder Skoda entschieden haben.


Doch die Autokäufer können sich wehren. Der Bundesgerichtshof hat bereits entschieden, dass Autokäufer einen deutlich höher als versprochenen Spritverbrauch nicht einfach hinnehmen müssen. Im Jahr 2007 urteilte das Gericht, dass ein Autokäufer vom Vertrag zurücktreten und den PKW zurückgeben kann, wenn das Auto 10% mehr verbraucht als vom Hersteller angegeben.


Wenn sich Autofahrer wissen wollen, ob auch in ihrem persönlichen Fall die Rückgabe ihres Autos wegen eines erhöhten Spritverbrauchs möglich ist, dann sollten sie eine kostenlose Erstberatung durch einen Fachanwalt nutzen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer bietet neben einer ersten rechtlichen Einschätzung auch eine Interessengemeinschaft für VW-Geschädigte. Dort können natürlich auch Audi-, Seat- und Skodabesitzer beitreten.


Weitere Informationen befinden sich auf www.vw-schaden.de


Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

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