Güterrecht

Das Güterrecht befasst sich mit der Zuordnung von Vermögensgütern in der Ehe oder anderen staatlich registrierten Lebensgemeinschaften. Weiterhin wird festgelegt, wie das gemeinsame Vermögen und erzielte Zuwächse im Falle einer Trennung aufzuteilen sind. Das deutsche Güterrecht unterscheidet seit dem Gleichberechtigungsgesetz 1957 zwischen den Güterständen der Zugewinngemeinschaft, der Gütertrennung und der Gütergemeinschaft. Ist kein Ehevertrag geschlossen, so gilt der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Ebenso muss der Ehevertrag zu seiner Geltung rechtlich wirksam sein.

Auseinandersetzung über den Zugewinnausgleich

17.08.2016545 Mal gelesen
Durch die Eheschließung wird der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft begründet. Der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft besagt, dass bei Beendigung der Ehe – sei es durch Scheidung oder Tod...

Ehevertrag

31.08.20062257 Mal gelesen

Wer heiraten will, will nicht an eine mögliche künftige Scheidung denken. Dennoch klingen Ihnen die mahnenden Worte von Geschiedenen im Kopf, niemals wieder ohne einen Ehevertrag zu heiraten.
In der Praxis des Scheidungs-Anwaltes zeigt sich häufig, dass Paare, die mit Ihrer Beziehung noch nicht abgeschlossen haben, über die Sorge um existenzielle Fragen und den oft gut gemeinten Ratschlägen der Freunde und Verwandten vergessen an sich und der Beziehung zu arbeiten.