MMOBILIENDARLEHEN können vielfach widerrufen werden – Bei Widerruf wird keine Vorfälligkeitsentschädigung geschuldet

MMOBILIENDARLEHEN können vielfach widerrufen werden – Bei Widerruf wird keine Vorfälligkeitsentschädigung geschuldet
04.03.2014525 Mal gelesen
Wer zwischen 2002 und 2008 ein Immobiliendarlehen geschlossen hat, sollte schleunigst die Widerrufsbelehrung des Vertrags prüfen lassen, wenn er aus dem Vertrag aussteigen will. Zahlreiche Widerrufsbelehrungen von zwischen 2002 bis 2008 und sogar darüber hinaus geschlossenen Immobiliendarlehen sind nach Prüfung von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE fehlerbehaftet und können auch heute noch widerrufen werden.

Für wen kommt ein Widerruf in Frage?

Widerrufen können die Kunden, deren Widerrufsbelehrung rechtliche Fehler aufweist. Ein Widerruf beendet das Immobiliendarlehen. Die dann noch offene Restforderung muss umgehend zurückgezahlt werden, beispielsweise durch eine derzeit sehr günstige Umfinanzierung. Eine Vorfälligkeitsentschädigung wird nicht fällig.

Welche Verträge sind betroffen?

Meist Immobiliendarlehen zwischen dem 01.09.2002 und dem 01.04.2008. Aber auch Verträge nach dem 01.04.2008 sollten in jedem Fall überprüft werden. STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE liegen Fälle vor, in denen später trotz einer Änderung der Gesetzeslage weiter eine falsch formulierte Widerrufsbelehrungen verwendet wurden.

Wie wird geprüft?

Verträge mit Widerrufsbelehrung können STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE bundesweit mit der Post oder als pdf mit Email an [email protected] zugeschickt werden. Wir klären, ob ein Widerruf möglich ist oder nicht. Da Banken und Sparkassen unterschiedliche und in Einzelheiten voneinander abweichende Belehrungen verwendet haben, kommt es hier auf die Details an. Die Prüfung wird bei uns von einem erfahrenen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht vorgenommen.

Was kostet die Prüfung?

Bestand zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses Rechtsschutz und wurde kein Neubau zur Eigennutzung finanziert, muss der Rechtsschutz Deckung geben und die Beratung bezahlen. Ansonsten wird die Beratung mit der gesetzlichen Erstberatungsgebühr von 226,10 EUR in Rechnung gestellt.

Was sagen die Gerichte?

Der Bundesgerichtshof lässt selbst kleine Veränderungen der gesetzlichen Form nicht durchgehen. Der Gesetzgeber hat ein Muster für Widerrufsbelehrungen vorgelegt. Hat die Bank oder Sparkasse dieses Muster nicht 1 : 1 übernommen, sondern Details geändert, ist die Widerrufsbelehrung unwirksam und ein Widerruf möglich.