MPC MS Rio Alster – Schadensersatz für Anleger

MPC MS Rio Alster – Schadensersatz für Anleger
18.03.2012555 Mal gelesen
Informationen für Anleger von Schiffsfonds.

Kaum hatte die Schifffahrtsbranche die Krisenjahre 2009 und 2010 durchstanden, wird das Jahr 2012 erneut von schwierigen Bedingungen am Schiffstransportmarkt beherrscht. Die neuerliche Krise der Schifffahrt führte bereits zu vielen Meldungen über Schiffsfonds, die in finanzielle Nöte gerieten. Anleger, die in den Schiffsfonds MPC MS Rio Alster investierten, werden die Entwicklungen des Jahres 2012 genau beobachten, da ihre Kapitalanlage 2010 bereits millionenschwer saniert werden musste.

 

Der Schiffsfonds MS Rio Alster wurde in den Jahren 2004 und 2005 vom Emissionshaus Münchmeyer Petersen Capital, kurz MPC, auf dem Markt platziert. Rund 15,7 Mio. Euro investierten die Anleger in den Schiffsfonds, welcher mit diesem Geld sowie 21,5 Mio. Euro Fremdkapital das 2004 gebaute, kleine Vollcontainerschiff MS Rio Alster erwarb.

 

Wie geht es mit Ausschüttungen weiter?

 

Die Ausschüttungen des Schiffsfonds MPC MS Rio Alster waren bislang enttäuschend für die Anleger. Bereits 2007 mussten sie sich mit reduzierten Ausschüttungen begnügen. In den Folgejahren, z. B. 2010, entfielen Ausschüttungen gar vollständig. Gleichzeitig bedurfte der MPC MS Rio Alster der Sanierung, weswegen 2010 Sanierungskapital im Wert von ca. 3,3 Mio. Euro in den Schiffsfonds gepumpt wurde.

 

Aufgrund der global stagnierenden Konjunktur sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2012 wieder mit jenen während der ersten Schifffahrtskrise 2009/2010 vergleichbar. Die trübe Wirtschaftslage führt dazu, dass Schiffstransporte weniger nachgefragt werden. Gleichzeitig bestehen Überkapazitäten, da in den letzten Jahren viele neue (Container)Schiffe – auch durch Schiffsfonds finanziert – auf den Markt drängten. Die Konsequenz dieser Entwicklung sind niedrige Charterraten, welche bei einer Reihe von Schiffsfonds zu Insolvenzen und finanziellen Problemen führen. Ob und wie sich der Schiffsfonds MPC MS Rio Alster in der Krise am Markt behaupten wird, bleibt abzuwarten. Das selbe gilt auch für die künftigen Ausschüttungen des MPC MS Rio Alster.

 

In den Finanzen des Schiffsfonds gehören Fremdwährungskredite zu den Risikofaktoren, die sich in der Krise der Schifffahrt nachteilig auswirken könnten. Der Schiffsfonds MPC MS Rio Alster nahm einen Teil seiner Kredite in japanischen Yen auf. Das Währungsgefälle zwischen dem US-Dollar, in welchem das Tagesgeschäft der Schifffahrt abgewickelt wird, und dem Yen sollte eine günstige Kredittilgung ermöglichen. Da der Yen jedoch unerwartet erstarkte, kehrte sich dieser Effekt ins Gegenteil um, so dass die Tilgung der Kredite jetzt teurer als ursprünglich kalkuliert ist.

 

Hilfe für Anleger

 

Anleger des Schiffsfonds MPC MS Rio Alster, die sich nicht mit den ausgefallenen Ausschüttungen und der ungewissen Weiterentwicklung ihrer Kapitalanlage abfinden wollen, können handeln. Im Rahmen einer rechtliche Überprüfung der Kapitalanlage kann geklärt werden, ob Anleger sich verlustfrei von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds MPC MS Rio Alster trennen können. Ein Ansatzpunkt ist die Anlageberatung, bei deren Überprüfung sich immer wieder gravierende Mängel zeigen. Beispielsweise versäumten Banken und Anlageberater oft auf Vermittlungsprovisionen (kick backs) hinzuweisen.

 

Wurden diese oder ähnliche Hinweis- und Aufklärungspflichten durch Banken oder Anlageberater verletzt, haben Anleger des Schiffsfonds MPC MS Rio Alster gute Chancen, sich von ihrer Kapitalanlage trennen zu können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern, im Idealfall verzinst, fordern zu können. Die Überprüfung der Beteiligung an dem Schiffsfonds MPC MS Rio Alster durch einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt bietet eine Alternative zu den unsicheren Perspektiven mitten in der Krise der Schifffahrt.

Weitere Informationen unter:

Schiffsfonds Infoportal

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