„Man of Steel“ – Waldorf Frommer Abmahnung

„Man of Steel“ – Waldorf Frommer Abmahnung
07.04.2015169 Mal gelesen
Derzeit mahnen die Rechtsanwälte der Münchner Kanzlei Waldorf Frommer Anschlussinhaber wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen an der US-amerikanischen Comicverfilmung „Man of Steel“ ab.

Was wird dem Betroffenen vorgeworfen?

Innerhalb einer Online-Tauschbörse, wie BitTorrent oder Limewire, soll der Abgemahnte den 2013 erschienen Film anderen Nutzern zum Download angeboten und so weltweit öffentlich zugänglich gemacht haben. Insbesondere ist bei solchen Tauschbörsen zu beachten, dass durch das Herunterladen einer Datei den anderen Usern automatisch und gleichzeitig die Inhalte, die sich auf dem eigenen Rechner befinden zur Verfügung gestellt werden.

Die Kanzlei Waldorf Frommer (http://www.wvr-law.de/filesharing-abmahnung-waldorf-frommer) fordert die sofortige und dauerhafte Löschung des abgemahnten Werkes, sowie die Zahlung eines pauschalen Abgeltungsbetrages in Höhe von 815,00 Euro und die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Der Pauschalbetrag setzt sich aus den Schadensersatzkosten in Höhe von 600,00 Euro und den Rechtsanwaltsgebühren in Höhe von 215,00 Euro zusammen.

Wie gehe ich gegen die Abmahnung am besten vor?

Nach Erhalt einer Filesharing-Abmahnung sollten Sie Ruhe bewahren und nicht in Panik verfallen. Von übereilten Handlungen ist genauso abzuraten, wie von dem Ignorieren der Abmahnung. Beides kann dazu führen, dass Sie Ihre gegebenenfalls gute Ausgangsposition unnötig verschlechtern. Wenn Sie die Abmahnung ignorieren, kann die gegnerische Partei ein kostspieliges einstweiliges Verfügungsverfahren gegen Sie einleiten. Wenn Sie hingegen vorschnell den geforderten Pauschalbetrag zahlen, führt das dazu, dass Sie im Nachhinein nicht mehr über die Höhe des Betrags verhandeln können.

Stattdessen sollten Sie die Ihnen gesetzte Frist aufschreiben und innerhalb dieser einen fachkundigen Rechtsanwalt aufsuchen. Er wird die Abmahnung auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen und die bestehenden Verteidigungsmöglichkeiten aufzeigen.

Die mitgeschickte Unterlassungserklärung sollten Sie abändern lassen. Sie ist meist zu weitgehend und kann Sie daher unangemessen benachteiligen. Es kann zum Beispiel eine zeitliche Geltung von über 30 Jahren vereinbart sein oder ein Schuldanerkenntnis. Eine modifizierte Unterlassungserklärung ist hingegen auf die notwendigen Angaben reduziert.

Melden Sie sich bei unserem erfahrenen Team von Abmahnhelfer.de, wenn auch Sie ein Abmahnschreiben in Ihrem Briefkasten hatten. Wir greifen auf jahrelange Erfahrungen hinsichtlich der erfolgreichen Abwehr von Filesharing-Abmahnungen zurück und sind bundesweit tätig. Sie erreichen uns sieben Tage die Woche unter der Telefonnummer: 030 965 35 855 für ein kostenloses Erstgespräch, in welchem wir Ihnen sogleich eine anwaltliche Ersteinschätzung geben werden.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören, Ihr Abmahnhelfer.de Team!