Die Fake Abmahnwelle – Bilanz am Morgen danach

 Die Fake Abmahnwelle – Bilanz am Morgen danach
08.07.2014240 Mal gelesen
Der Beweis für das riesen Ausmaß der Fake Abmahnwelle: Allein 30.000 Menschen haben sich gestern auf unserer Seite zu dem Fall informiert.

Das ist beträchtlich. Zudem haben zahlreiche Medien über den Fall berichtet (z. B. Bild, Süddeutsche, Welt, Express, Netzwelt, NOZ). Der Bedarf nach Aufklärung war scheinbar groß.

Ziel der Betrüger noch unklar

Bisher ist immer noch unklar, was genau die ZIP-Datei bewirken soll. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass die Zip-Datei einen Virus enthält, der Kreditkarten- und Kontodaten ausspionieren soll. Dem online-Banking Betrug und dem Identitätsdiebstahl stehen dann Tür und Tor offen. Aus diesem Grund sollten alle Nutzer, die die ZIP Datei im Anhang geöffnet haben, ihren PC umgehend mit einem Virenscan prüfen und die Sicherheitsupdates ihrer Anti-Virensoftware installieren.

Bitte nicht die angegebene Telefonnummer wählen

Empfänger dieser Emails sollten nicht versuchen den Betrügern mit dem Wählen der angegebenen Telefonnummer auf die Spur zu kommen. Die Nummern gehören selbstverständlich nicht den Betrügern. Sie sind auch nicht gefälscht, sondern gehören meist Privatleuten, die von solchen Anrufen möglichst verschont bleiben sollten.

Email Adresse als zusätzlichen Hinweis auf Betrug

Ein weiteres Detail, das uns gestern zunächst entgangen ist: Die E-Mail Adresse des Absenders lässt sich keiner Kanzleiadresse zuordnen. Die Nachrichten stammen unter anderem von „nttw.de“ und „compaz.de“.

 

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