Strafantrag gegen kinox.to wegen Urheberrechtsverletzung durch illegales Streaming

16.01.2012689 Mal gelesen
Nach der Abschaltung des Raubkopierportals kino.to und der Verhaftung der mutmaßlichen Betreiber droht offenbar kinox.to ein ähnliches Schicksal.

Laut mehrerer Meldungen etwa bei Meedia.de, spiegel.de sowie gulli soll es sich bei kinox.to um den Nachfolger des illegalen Streamingportals kino.to handeln. Nach der Schließung von kino.to sei bei kinox.to die Besucherzahl erheblich angestiegen. Sie habe laut einer Meldung bei 1,8 Millionen Unique-Nutzer im Oktober 2011 gelegen haben und soll eins der beliebtesten Video-Portale in Deutschland sein. Angeblich soll jetzt die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) gegen die Verantwortlichen bei kinox.to einen Strafantrag gegen kinox.to vorbereiten.

Bei den Betreibern derartiger Portale mit illegalen kommt vor allem eine Strafverfolgung wegen gewerblicher Urheberrechtsverletzung in Betracht.

Inwieweit sich der einzelne Nutzer durch das Streaming derartiger Filme von Raubkopier-Portalen strafbar macht, ist unter den Fachleuten umstritten. Nach unserer Auffassung brauchen die Nutzer nicht damit zu rechnen, dass sie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

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