Weitere Abmahnungen der Kanzlei Bindhardt Fiedler Rixen Zerbe wegen Musik der Gruppe "Culcha Candela"

Weitere Abmahnungen der Kanzlei Bindhardt Fiedler Rixen Zerbe wegen Musik der Gruppe "Culcha Candela"
31.03.2011816 Mal gelesen
In unserer Sozietät häufen sich aktuell erneut Abmahnungen, bei denen es um Werke der Band Culcha Candela geht. Gegenstand des aktuellen Vorgangs ist der vermeintlich vom Betroffenen vorgenomme Upload des bekannten Lieds „Berlin City Girl“. Die Urheber des Songs, die Herren Hanno Graf, Omar Davis Römer Duque, Lars Barragan De Luyz, Matthäus Jaschik, Matthias Hafemann, John Magiriba Lwanga, Simon Müller-Lerch und Jan Krouzilek lassen sich bei den Abmahnungen durch die Kanzlei Bindhardt Fielder Rixe Zerbe aus Linden vertreten.

Der Inhalt der Abmahnung sieht dabei in der Regel folgendermaßen aus: Den Abgemahnten wird durch die Kanzlei Bindhardt Fielder Rixe Zerbe vorgeworfen, im Rahmen eines sogenannten Peer-to-Peer-Netzeswerkes (auch „Internet-Tauschbörse“ genannt) den Musiktitel für andere zum Download im Internet angeboten zu haben (sogenannter Upload). Dies stelle eine öffentliche Zugänglichmachung im Sinne des Urhebergesetzes dar. Durch ein solches Verhalten seien Urheberrechte verletzt worden.

Aufgrund des Verstoßes stellt die Kanzlei Bindhardt Fielder Rixe Zerbe für ihre Mandantschaft mehrere Ansprüche:  Die Betroffenen sollen eine strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung dergestalt abgeben, dass sie in Zukunft das Musikwerk „Culcha Candela: Berlin City Girl auf: German Top 100 Single Charts“ nicht mehr für Dritte im Internet öffentlich zugänglich machen. Eine entsprechende Unterlassungserklärung ist den Schreiben vorgefertigt beigefügt.

Zudem wird – im Rahmen eines Vergleichsangebots – eine Summe von 350,00 Euro gefordert. Der Betrag ergebe sich dabei – so die Ansicht der Kanzlei Bindhardt Fielder Rixe Zerbe – zum einen daraus, dass ihrer Mandantschaft für die Inaspruchnahme rechtlichen Beistandes, die Sicherung von Beweisen, für ein vorgelagertes gerichtliches Anordnungsverfahren und die Auskunft des Internetproviders Kosten entstanden seien. Zum anderen sei bei der Schadensberechnung zu berücksichtigen, dass die Rechteinhaber durch das öffentliche Zugänglichmachen keine Lizenzgebühr erhalten hätten.

Außerdem werden die Angeschriebenen aufgefordert unter anderem Auskunft darüber zu erteilen, über welchen Zeitraum sie das Filesharing betrieben hätten. Diese Auskunft sei beispielsweise erforderlich, um etwaige weitere Rechtsverletzungen im Hinblick auf das Urheberrecht an dem Titel wirksam verhindern zu können – so jedenfalls die Ansicht der Kanzlei Bindhardt Fielder Rixe Zerbe.

Bei Abmahnungen, die Werke der Band Culcha Candela betreffen, ist übrigens auch aus einem anderen Grund erhöhte Vorsicht anzuraten. Hier ist nämlich zu beachten, dass nicht nur die oben genannten Texter und Komponisten der Songs, sondern zusätzlich auch das dahinterstehende Musiklabel „Styleheads GmbH“ in hoher Zahl anwaltliche Abmahnungen aussprechen lässt. Dies erfolgt durch die Kanzlei Nümann Lang aus Karlsruhe. Es kann Ihnen also passieren, dass Sie wegen eines möglichen Downloads doppelt zur Kasse gebeten werden.

Falls Sie von einer derartigen Abmahnung betroffen sein sollten, helfen wir Ihnen gern umgehend bei dem Vorgehen gegen die Abmahnung. Sie können uns einfach erreichen über das Internet mittels einer E-Mail an [email protected] oder durch einen Anruf unter 0211 16 888 600.

Allgemeine Informationen zum Thema Filesharing haben wir darüber hinaus im Rahmen einer FAQ für Sie zusammengefasst.

Unter folgendem Link http://www.aufrecht.de/urteile/urheberrecht.html finden Sie unsere umfangreiche Urteilsdatenbank zum Urheberrecht

Eine Übersicht zu den Tätigkeitsgebieten unserer Kanzlei finden Sie unter http://www.aufrecht.de/rechtsanwalt.html.