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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 22.10.1987, Az.: BVerwG 7 C 4/85

Atomrecht; Genehmigung; Teilgenehmigung; Anfechtungsklage; Spruchreife; Risikobewertung; Beweisaufnahme; Standortgenehmigung

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
22.10.1987
Aktenzeichen
BVerwG 7 C 4/85
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1987, 12682
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
OVG Niedersachsen - 29.12.1983 - AZ: 7 OVG A 7/80
BVerwG - 23.01.1985 - AZ: BVerwG 7 ER 214.84
BVerwG - 23.05.1985 - AZ: BVerwG 7 C 4.85
nachfolgend
BVerwG - 11.12.1987 - AZ: BVerwG 7 C 4.85
BVerwG - 22.01.1988 - AZ: BVerwG 7 C 4.85

Fundstellen

  • BVerwGE 78, 177 - 184
  • DVBl 1988, 148-150 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1988, 536-538 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Zur Frage, nach welchen Kriterien die "Spruchreife" einer Anfechtungsklage gegen eine atomrechtliche Teilgenehmigung zu beurteilen ist: Das Verwaltungsgericht darf die Sache nicht in der Weise "spruchreif" machen, daß es von ihm festgestellte Mängel bei der von der Exekutive zu verantwortenden Risikoermittlung und Risikobewertung durch eine gerichtliche Beweisaufnahme auszugleichen sucht.

2. Zum notwendigen Inhalt einer ersten atomrechtlichen Teilerrichtungsgenehmigung gehört nicht eine sogenannte "Standortgenehmigung".