Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 11.12.1987, Az.: BVerwG 7 C 4.85
Rechtsmittel
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 11.12.1987
- Aktenzeichen
- BVerwG 7 C 4.85
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1987, 18869
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- OVG Niedersachsen - 29.12.1983 - AZ: 7 OVG A 7/80
- BVerwG - 23.01.1985 - AZ: BVerwG 7 ER 214.84
- BVerwG - 23.05.1985 - AZ: BVerwG 7 C 4.85
- BVerwG - 22.10.1987 - AZ: BVerwG 7 C 4/85
- nachfolgend
- BVerwG - 22.01.1988 - AZ: BVerwG 7 C 4.85
Der 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat
am 11. Dezember 1987
durch
den Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts Prof. Dr. Sendler und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Seebass und Dr. Paetow
beschlossen:
Tenor:
Der Antrag des Prozeßbevollmächtigten des Klägers wird abgelehnt, das Rubrum des Urteils vom 22. Oktober 1987 dahin zu ändern, daß er als Prozeßbevollmächtigter des Klägers gestrichen, mindestens aber seine Bevollmächtigung auf die Zeit bis zum Erlöschen seines Mandats beschränkt wird.
Gründe
Eine Mandatsniederlegung wird gemäß § 87 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 67 Abs. 1 und § 173 VwGO erst durch die Bestellung eines anderen Anwalts wirksam. Entgegen der Auffassung des Antragstellers sind die gemäß § 87 Abs. 1 ZPO eintretenden Wirkungen einer Vollmachtskündigung auch vom Gericht zu beachten, so daß eine "dem Gegner gegenüber" unwirksame Kündigung gegenüber dem Gericht nicht als "wirksam" angesehen werden kann (vgl. Baumbach/Lauterbach, Zivilprozeßordnung, 45. Aufl. 1987, § 87 Anm. 2 m.w.N.).
Seebass
Dr. Paetow