Bundesgerichtshof
Beschl. v. 18.12.2025, Az.: I ZR 182/22
Verwerfung des Tatbestandsberichtigungsantrags als unzulässig
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 18.12.2025
- Aktenzeichen
- I ZR 182/22
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2025, 29846
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BGH:2025:181225BIZR182.22.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Düsseldorf - 17.07.2019 - AZ: 15 O 436/16
- OLG Düsseldorf - 03.03.2022 - AZ: I-20 U 86/19
Rechtsgrundlage
Tenor:
Der Tatbestandsberichtigungsantrag der Klägerin wird als unzulässig verworfen.
Gründe
Der Antrag ist mangels Statthaftigkeit unzulässig. Der Tatbestand eines Revisionsurteils unterliegt grundsätzlich nicht der Tatbestandsberichtigung gemäß § 320 ZPO, weil die in ihm enthaltene verkürzte Wiedergabe des Parteivorbringens keine urkundliche Beweiskraft besitzt (BGH, Beschluss vom 17. Dezember 1998 - V ZR 224/97, NJW 1999, 796 [juris Rn. 1]; Beschluss vom 30. Oktober 2003 - I ZR 176/01, GRUR 2004, 271 [BGH 30.10.2003 - I ZR 176/01] [juris Rn. 2], jeweils mwN). Ein Ausnahmefall, in dem der Tatbestand des Revisionsurteils nach einer Zurückverweisung für das weitere Verfahren urkundliche Beweiskraft nach § 314 ZPO entfaltet (dazu vgl. BGH, Beschluss vom 22. Februar 1990 - IX ZR 257/88, juris Rn. 2), liegt nicht vor.