Die Ermittlungen zur S & K Gruppe, Insolvenzen etc. und die Folgen für den Anleger

Die Ermittlungen zur S & K Gruppe, Insolvenzen etc. und die Folgen für den Anleger
30.04.2013325 Mal gelesen
Was bedeuten die Ermittlungen zur S & K Gruppe, Insolvenzen etc. für den investierten Anleger. Was kann der Anleger in der Zukunft erwarten und was sollte oder kann er heute tun, um seinen Schaden evtl. begrenzen zu können.

Nicht nur staatsanwaltschaftliche Ermittlungen und Festnahmen erfolgten sondern es werden ständig weitere negative Begleitumstände bekannt. Dies betrifft insbesondere Firmen im Umfeld der S & K Gruppe, die Insolvenz anmeldeten.

Zuletzt haben folgende Firmen Insolvenz angemeldet:

-DCM AG (Anbieter geschlossener Fonds)

-United Investors (Emissionshaus insbesondere geschlossener Immobilienfonds)

-Geschlossene Fonds von Untied Investors

-SHB und SHB Innovative Fondskonzepte AG

-FIHM (Anbieter von Fonds)

-Asset Trust (Aufkäufer von Lebensversicherungen etc.)

-Deutsche Sachwert Emissionshaus

-Mehrere S & K Firmen wie z.B. Deutsche S & K Sachwerte, S & K Investment und andere

Zahllose Anleger sind davon betroffen. Dies insbesondere deshalb, da es bei diesen Firmen Verbindungen zur S & K Gruppe und vorallem zur Führung der S & K Gruppe gibt. Bei einigen Firmen muss aus mehreren Gründen mit einem Totalverlust gerechnet werden.

Für den Anleger stellt sich die Frage wie und auf welche Weise er reagieren kann oder soll. Die Ermittlungen sind im Gange und wenn Einzelpersonen zu einem späteren Zeitpunkt strafrechtlich verurteilt werden haften diese zivilrechtlich auch persönlich. Ob der einzelne Anleger davon etwas haben wird kann bereits heute mehr als bezweifelt werden.

Um so wichtiger stellt sich die Frage, ob der einzelne Anleger Ansprüche unabhängig von den Machenschaften gewisser Personen hat. Auch hier stellt sich sofort die Frage, ob der einzelne Anleger fehlerhaft von einer Bank oder von einem freien Makler etc. beraten wurde. Hierzu muss selbstverständlich der erste Punkt, die Verjährungsfrage geklärt werden, was besagt, dass der Anleger möglichst umgehend seine Investition insgesamt anwaltlich prüfen lassen sollte. Weiter wird standargemäß geprüft, ob die Beratung und Vermittlung anlagen- und anlegergerecht war. Weiter stellt sich die Frage, ob der/die Berater und Vermittler eine Warnpflicht aufgrund von Veröffentlichungen hatte, ob weitere Pflichten wie eine fehlende Aufkärung zu Rückvergütungen verletzt wurden.

Vor dem Hintergrund des bereits jetzt bestehenden immensen Ausmaßes des Skandals kann dem investierten Anleger nur empfohlen werden spätestens jetzt seine Kapitalanlage auf Aufklärungs- und Beratungsfehler von einem in diesem Gebiet versierten Anwalt prüfen zu lassen, um mögliche Ansprüche gegen den/die Berater feststellen zu können.

Rechtsanwalt Peter Ganz-Kolb

Rechtsanwalt Ganz-Kolb ist Inhaber der Kanzlei Ganz-Kolb

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68165 Mannheim

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Fax: 0621 432 74 01

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Schwerpunktmäßig ist RA Ganz-Kolb auf dem Gebiet des Kapitalanlagerechts, des Bankrechts und des Anlegerschutzes tätig. Durch fachspezifische Tätigkeiten bei Banken etc. (z. B. 7-jährige Tätigkeit bei einem großen Discount-Broker/Wertpapierbank) sind auch umfangreiche und praktische Produktkenntnisse, Kenntnisse der Vertriebsabläufe etc. vorhanden. Dies beginnt bei einer atypisch stillen Beteiligung und endet bei den Zertifikaten.