Prorendita Sparkasse KölnBonn - Anleger wehren sich mit Klagen auf Schadensersatz

Prorendita Sparkasse KölnBonn - Anleger wehren sich mit Klagen auf Schadensersatz
08.12.2012445 Mal gelesen
Schadensersatz für Prorendita Anleger, angelegt über die Sparkasse KölnBonn.

Es hat sich in der Beratung durch die Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen gezeigt, dass die Sparkasse KölnBonn zahlreiche Anleger der Prorendita Fonds falsch beraten hat. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen wird daher für zahlreiche Anleger Klagen auf Schadensersatz, die auf Rückawicklung der Prorendita Fonds gerichtet sind, bei Gericht einreichen. Die Sparkasse KölnBonn lässt die Ansprüche durch eine renommierte Kanzlei zurückweisen. Anders als bei anderen Sparkassen, die sich in vielen Fällen vergleichen und sich nicht von Rechtsanwälten vertreten lassen, herrscht bei der Sparkasse KölnBonn wohl die Auffassung: besser sofort per Anwalt pauschal alle Ansprüche zurückweisen und hoffen, dass möglichst wenige Anleger klagen. Dieser Haltung muss man einen Riegel vorschieben: die Sparkasse KölnBonn nimmt öffentliche Aufgaben wahr und sollte sich genau überlegen, wie man mit den Kunden umgeht. Das sehen die Verantwortlichen offensichtlich nicht und stellen allein das eigene Gewinninteresse in den Vordergrund.

Von den einstigen Prognosen, die den fünf Prorendita Britische Leben-Fonds und deren Anlegern eine gute wirtschaftliche Entwicklung voraussagten, ist die heutige Realität weit entfernt. Dies enttäuschte viele Anleger, welchen der Fonds als gute Kapitalanlage empfohlen wurde. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Beteiligung an den Prorendita-Fonds den Anlegern am Ende finanzielle Verluste bescheren wird, ist nicht gering. Daher stellt sich die Frage, was bei den fünf Lebensversicherungsfonds schiefgelaufen ist.

Interessengemeinschaft

Da die Klärung solch komplexer Themen eine umfangreiche Aufgabe ist, bietet es sich an, dass die Anleger des Lebensversicherungsfonds Prorendita sich zusammenschließen. Eine solche Möglichkeit kann eine Interessengemeinschaft sein. Dr. Ralf Stoll, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, gründete daher eine Interessengemeinschaft für die Prorendita Britische Leben-Fonds. Im Rahmen der Interessengemeinschaft sollen die noch offenen Fragen geklärt werden. Da entsprechende Expertengutachten ihren Preis haben, sollen die Kosten durch die Interessengemeinschaft verteilt und somit für den einzelnen Anleger erschwinglicher werden. Es kann dann mit geballter Kraft gegen die Sparkasse KölnBonn vorgegangen werden.

"Sammelklagen"

Ein besonderes Thema, das im Zusammenhang mit Interessengemeinschaften immer wieder von (Anleger)Interesse ist, sind "Sammelklagen". In Deutschland gibt es keine Sammelklagen wie in den Vereinigten Staaten - es gibt aber ein ähnliches Verfahren: Das Kapitalanleger-Musterverfahren, auch Verfahren nach dem Gesetz über Musterverfahren in kapitalmarktrechtlichen Streitigkeiten (KapMuG-Verfahren) genannt. In einem KapMuG-Verfahren können Streitigkeiten und Fragen einer Kapitalanlage für viele Anleger gleichzeitig verbindlich vor Gericht geklärt werden. Seit neustem können auch einzelne Vermittlungen überprüft werden. Davor muss sich die Sparkasse KölnBonn fürchten.

Klagen wegen falscher Anlageberatung

Anleger des Lebensversicherungsfonds Prorendita können zusätzlich erwägen, ihre Beteiligung an dem Lebensversicherungsfonds von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht auf individuelle Schadensersatzansprüche überprüfen zu lassen. So kann beispielsweise das Anlageberatungsgespräch auf schadensersatzauslösende Fehler untersucht werden. Im Fall einer Falschberatung bestehen gute Chancen der Anleger, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Lebensversicherungsfonds Prorendita trennen können und Schadensersatz verlangen können. Allerdings müssen Anleger beachten, dass Schadensersatzansprüche auch von Verjährung bedroht sein können.

Weitere Informationen:

Infoseite Prorendita Lebensversicherungsfonds

 

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