Apollo ProScreen: Ist trotz der Steuerproblematik ein Happy End möglich?

Apollo ProScreen: Ist trotz der Steuerproblematik ein Happy End möglich?
31.10.2012286 Mal gelesen
Medienfonds wie der Apollo ProScreen wurde einst als Steuersparmodelle angepriesen, mittlerweile melden sich jedoch die Finanzämter bei den Anlegern. Schadensersatzansprüche als möglicher Ausweg.

Das „dicke Ende“ des Medienfonds Apollo ProScreen erreichte die Anleger viele Monate nach der Auflösung. Im Jahr 2012 meldete sich das Finanzamt und forderte Steuernachzahlungen für die Jahr 2009 und 2010. Dass nicht nur die Anleger des Apollo ProScreen sondern auch die Anleger vieler anderer Medienfonds mit Steuernachzahlungen konfrontiert werden, zeigt, dass die einst als „Steuersparmodelle“ angepriesenen Medienfonds zu Steuerfallen wurde.

 

Angesichts dieser Entwicklung stellt sich die Frage, ob Anleger Schadensersatzansprüche geltend machen können. Ein möglicher Ansatzpunkt für Schadensersatzansprüche ist die Anlageberatung. Wurde diese nicht den Anforderungen an eine anleger- und anlagegerechte Beratung gerecht, können Anleger des Apollo ProScreen Schadenersatz fordern. Grob umrissen müssen im Rahmen einer ordnungsgemäßen Anlageberatung zunächst die Ziele des Anlegers erforscht werden und in einem zweiten Schritt sollen die Berater Kapitalanlagen, die zu diesen Zielen passen, möglichst umfassend und realistisch darstellen.

 

In der Praxis leiden nicht wenige Anlageberatungsgespräche unter erheblichen Mängeln. Zu den häufigen Fehlern zählt, dass nicht darauf hingewiesen wurde, dass die Risiken, die mit einer Beteiligung an dem Fonds Apollo ProScreen einhergehen, nicht realistisch dargestellt wurden. Auch eine ordnungsgemäße Aufklärung über Provisionen erfolgte nicht immer. Ein besonderes Thema der Medienfonds sind die – aus Steuerspargründen vorgesehen – Darlehen.

 

Anleger des Apollo ProScreen, die denken, dass sie falsch beraten wurden, können von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ermitteln lassen, wie gut die Chancen sind, Schadensersatzansprüche erfolgreich geltend zu machen. Dabei sollten die Anleger ein Augenmerk auf das Datum ihrer Beteiligung haben, da Ansprüche wegen falscher Anlageberatung spätestens 10 Jahre nach der Zeichnung verjähren.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Medienfonds und Filmfonds

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de