Emissionshaus MPC Capital: Bedrohliche finanzielle Schieflage durch Schuldenberg

Emissionshaus MPC Capital: Bedrohliche finanzielle Schieflage durch Schuldenberg
30.10.2012537 Mal gelesen
Kriselnde Fonds sind (leider) nichts Neues – in Bedrängnis geratene große Fondsanbieter hingegen schon. Beim dem Emissionshaus MPC Capital sorgt ein Schuldenberg in Millionenhöhe für eine erhebliche finanzielle Schieflage.

Anleger, die in Schiffsfonds investierten und nun um ihr Geld fürchten, gibt es im Jahr 2012 zuhauf. Existenzielle Schwierigkeiten eines großen Emissionhauses sind jedoch nicht alltäglich. Bei dem Fondsanbieter MPC Capital sorgen dringende Millionenschulden für ein „existenzbedrohendes Problem“, wie es das Manager Magazin in einem Bericht vom 25.10.2012 (Onlineausgabe) ausdrückt.

 

Finanzen des Fondsanbieters durch Millionenschulden belastet

Der Einbruch des Fondsgeschäfts nach der Finanzkrise mache MPC Capital schwer zu schaffen, da nicht mehr Millionen- oder Milliardenbeträge in die Kassen gespült werden und der Fondsanbieter auf Verbindlichkeiten „sitzen blieb“. In dieser Situation könnten Verbindlichkeiten in Millionenhöhe, die in den kommenden 11 Monaten beglichen werden müssen, sich als Stolperstein erweisen. Das Manager Magazin nennt den Betrag von 738,8 Mio. Euro, die als Eventualschulden neben weiteren Verbindlichkeiten in Höhe von rund 200 Mio. Euro in den Büchern der MPC Capital stehen. Die kommenden Monate werden die Weichen für die Zukunft des Emissionshauses stellen.

 

Und die Anleger?

Die Anleger der verschiedenen MPC Fonds sind von den Schwierigkeiten des Emissionshaus‘ nicht sofort unmittelbar betroffen, da es sich bei bestehenden Fonds um rechtlich selbstständige Unternehmen handelt. Über mögliche „Langzeitwirkungen“ kann nur spekuliert werden. Ob die Anleger sich jedoch angesichts konkreter Probleme bei verschiedenen MPC Schiffsbeteiligungen und MPC Lebensversicherungsfonds ausführlich mit der Misere des Fondsanbieters befassen, sei dahin gestellt.

 

Hinreichend Anlass zur Sorge gibt es beispielsweise bei dem Schiffsfonds MPC Reefer Flotte I, MPC Reefer Flotte II und MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe. Bei diesen angeschlagenen Schiffsbeteiligungen sollen die Anleger frisches Kapital zur Verfügung stellen. Dass bei vielen weiteren MPC Schiffsfonds die Ausschüttungen für das Jahr 2011 ausfallen, ist angesichts solcher Probleme nahezu „Krisenalltag“. Bei verschiedenen MPC Leben Plus-Lebensversicherungsfonds sind es die in Aussicht gestellten Verluste am Ende der Fondslaufzeit, die den Anlegern Verdruss bereiten.

 

Die Probleme der Anleger kriselnder Schiffsfonds und Lebensversicherungsfonds können durch spezialisierte Anwälte gelöst werden. Dr. Ralf Stoll, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, hat bei der Beratung zahlreicher Anleger immer wieder eklatante Mängel bei den Anlageberatungsgesprächen feststellen können. Diese reichen von unzureichender Risikoaufklärung über völlig unpassende Empfehlungen bis hin zu nicht überreichten Verkaufsprospekten. In vielen Fällen bestehen daher Schadensersatzansprüche der Anleger. Ob sich bei dem Fondsanbieter MPC Capital in naher Zukunft ähnliche erfolgversprechende Lösungswege für die Schuldenproblematik gefunden werden können, bleibt abzuwarten.

 

Weitere Informationen zu dem Themen Schiffsfonds und Lebensversicherungsfonds befinden sich auf der Homepage der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen sowie auf der Seite www.schiffsfonds.eu

 

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