MPC MS Rio Genoa: Wird die Sanierung gelingen?

MPC MS Rio Genoa: Wird die Sanierung gelingen?
22.10.2012309 Mal gelesen
Wird es dem angeschlagenen Schiffsfonds MPC MS Rio Genoa gelingen, genug Neukapital einzuwerben? Anleger, die Alternativen suchen, können ihre individuellen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung überprüfen lassen.

Zwar gehören Sanierungen von Schiffsfonds zu den nicht allzu seltenen Begleiterscheinungen der Schifffahrtskrise, dennoch ist jede Sanierung für die betroffenen Anleger mit bangen Fragen verbunden. Im Fall des Schiffsfonds MPC MS Rio Genoa ist dies unter anderem die Frage, ob genügend Neukapital eingeworben werden kann. Nach Informationen der Fondszeitung (Ausgabe 21/2012) wurden bislang 43 Prozent des erforderlichen Neukapitals eingeworben.

 

Anleger des Fonds MPC MS Rio Genoa, die sich nicht länger an dem angeschlagenen Schiffsfonds beteiligen möchten, können ihre Kapitalanlage rechtlich überprüfen lassen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann abklären, welche Möglichkeiten Anlegern offen stehen. Zum Beispiel kann geprüft werden, ob bei der Anlageberatung Fehler passierten und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen.  Beispielsweise versäumten Banken und Anlageberater häufig, die Anleger ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufzuklären. So wurden Schiffsfonds oftmals als sichere und für die Altersvorsorge geeigneten Kapitalanlagen angepriesen, obwohl es sich um Unternehmen mit den entsprechenden Verlustrisiken handelt.

 

Auch über weitere Risiken wie die Fremdwährungskredite musste aufgeklärt werden. Der Schiffsfonds MPC MS Rio Genoa verfügt – wie viele andere Schiffsfonds auch - über mit besonderen Risiken behaftete Kredite in japanischen Yen. Der Schiffsfonds nahm diese Kredite einst bei einem Kurs von 138 Yen je Euro auf. In den letzten Jahren vollzog der Kurs des Yen allerdings einen Höhenflug, und der jetzige Kurs liegt bei ca. 100 Yen je Euro. Dies verteuert die Rückzahlung der Yen-Kredite. Die (versäumte) Aufklärung über Provisionen für die Berater ist ein heikler Punkt vieler Beratungsgespräche.

 

Schadensersatz bei falscher Beratung

 

Wurden diese oder ähnliche Pflichten durch die Banken verletzt, bestehen für die Anleger des MPC MS Rio Genoa gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können. Angesichts der ungewissen Aussichten, ob genügend Neukapital für die Rettung des MPC MS Rio Genoa eingeworben werden kann, sollten dessen Anleger nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Anleger des Schiffsfonds MPC MS Rio Genoa können so ihre individuellen Chancen klären lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

 

Weitere Informationen:

Infoseite MPC Schiffsfonds

 

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