Salamon 17 MT Cape Taft: Falsche Anlageberatung löst Schadensersatzansprüche aus

Salamon 17 MT Cape Taft: Falsche Anlageberatung löst Schadensersatzansprüche aus
22.10.2012317 Mal gelesen
Wurden Anleger bei der Anlageberatung hinsichtlich des Schiffsfonds Salamon 17MT Cape Taft im Unklaren über die Risiken und die Funktionsweise ihrer Kapitalanlage gelassen, können sie Schadensersatz fordern.

Der Schiffsfonds Salamon 17 MT Cape Taft ging im Jahr 2008 an den Start. Ein Zwischenbilanz fällt jedoch nicht nur positiv aus: Gleich zum Beginn der Laufzeit hatte der Schiffsfonds mit krisenbedingten niedrigen Charterraten zu kämpfen, weswegen auch die Ausschüttungen für die Jahr 2010 und 2011 ausfielen. Welche rechtlichen Optionen stehen den Anlegern angesichts dieses nicht besonders glanzvollen Starts offen? Dies kann ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht im Zuge einer Überprüfung der Kapitalanlage ermitteln. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird.

 

Anlageberatung muss sowohl dem Anleger als auch der Kapitalanlage gerecht werden

 

Empfehlen Berater Anlegern eine bestimmte Kapitalanlage, wie zum Beispiel den Schiffsfonds Salamon 17 MT Cape Taft, muss diese zu den Wünschen des Anlegers passen. In einem nächsten Schritt müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell? Die Berater dürfen auch nicht die Risiken einer Kapitalanlage verschweigen. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Anleger sich zuvor noch nie an einem geschlossenen Fonds beteiligt hatte. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.

 

Wurde Anlegern die Schiffsbeteiligung Salamon 17 MT Cape Taft als sichere Kapitalanlage oder gar für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Auch mussten Anleger auf diverse weitere Risiken hingewiesen werden, wie zum Beispiel das Verlustrisiko oder den ungeregelten, nachfrageabhängigen Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Die (versäumte) Aufklärung über Provisionen kann zu einem Knackpunkt der Anlageberatung werden.

 

Falsch beratene Anleger des Schiffsfonds Salamon 17 MT Cape Taft haben Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Anleger des Salamon 17 MT Cape Taft sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über die Klagemöglichkeiten der Anleger eines Schiffsfonds

 

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