Santander Kapitalprotekt geschlossen: Wie können Anleger trotz der Auflösung des CS Euroreal und SEB Immoinvest an ihr Geld kommen?

Santander Kapitalprotekt geschlossen: Wie können Anleger trotz der Auflösung des CS Euroreal und SEB Immoinvest an ihr Geld kommen?
14.08.2012294 Mal gelesen
Wie können Anleger des Santander Kapitalprotekt trotz der zeitlich unbegrenzten Aussetzung der Anteilsrücknahme an ihr Geld kommen? Die Chancen auf eine baldige Wiedereröffnung sind wegen der Krise der offenen Immobilienfonds nicht allzu groß. Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht informiert.

Seit Beginn des Jahres 2012 ist der Fonds Santander (SEB) Kapitalprotekt geschlossen. Während dessen verursacht die Krise der offenen Immobilienfonds bei immer mehr Zielfonds des Santander Kapitalprotekt immense Probleme. Im Mai 2012 wurden die beiden Zielfonds CS Euroreal und SEB Immoinvest nach Testöffnungen aufgelöst und werden in den kommenden Jahren abgewickelt. Damit ist auch das von dem Dachfonds investierte Geld in der Abwicklung „gefangen“. Insgesamt sind über 75 % des Fondsvermögens des Santander Kapitalprotekt von Liquidationen betroffen, da neben den Fonds CS Euroreal und SEB Immoinvest auch noch weitere Zielfonds von der Krise der offenen Immobilienfonds heimgesucht wurden. Für die Anleger bedeutet das, dass sie ihre Anteile bis auf Weiteres wohl nicht zurückgeben können, da Dachfonds wie der Santander Kapitalprotekt für unbegrenzte Zeit geschlossen bleiben können.

 

Müssen Anleger einfach tatenlos warten?

 

Was können Anleger, die sich mit dieser Situation nach den Auflösung der wichtigen Zielfonds CS Euroreal und SEB Immoinvest nicht einfach abfinden möchten, unternehmen? Ein Verkauf der Anteile an der Börse ist für viele Anleger nicht die erste Wahl, da der Kurs der Anteile des Santander Kapitalprotekt sich bei der Hälfte des Anteilswerts bewegt. Alternativ können Anleger sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. So kann geklärt werden, ob die Anleger des Santander Kapitalprotekt sich verlustfrei von ihren Anteilen an dem Dachfonds trennen können. Beispielsweise kann überprüft werden, ob die Anlageberatung Fehler aufwies, die zum Schadensersatz führen können.

 

Schadensersatz bei falscher Anlageberatung

 

Zu den häufig auftretenden Fehlern einer Anlageberatung zählt, dass Anlegern erklärt wurde, dass Dachfonds wie der Santander Kapitalprotekt die Anteilsrücknahme unbefristet aussetzen können. Daher ist gerade die jederzeitige Verfügbarkeit des investierten Kapitals nicht gegeben. Auch war nicht allen Anlegern bewusst, dass sich offene Immobilienfonds seit längerem in einer Krise befinden, die sich auch auf die Zielfonds des Santander Kapitalprotekt auswirkte. Auch ist zu überprüfen, ob die Anlage- oder Bankberater Vermittlungsprovisionen (kick backs) erhielten, über die Anleger aufgeklärt werden mussten. Bei der Anlageberatung muss den Anlegern ein Prospekt übergeben werden, in dem der Santander Kapitalprotekt ausführlich beschrieben wird.

 

Im Fall, dass die Berater gegen eine der obigen Pflichten verstießen, bestehen für Anleger des Santander Kapitalprotekt gute Chancen, dass sie Schadensersatz fordern können. So können Anleger ihr eingezahltes Geld zurückerhalten und müssen sich nicht die zeitlich unbegrenzte Schließung einlassen. Erste Urteile zu offenen Immobilienfonds bestätigen dies. Anleger des Santander Kapitalprotekt sollten nun dringend handeln und sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen, der sich speziell mit offenen Immobilienfonds auskennt. Die Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH berät und vertritt bereits Anleger des Santander Kapitalprotekt. Die Kanzlei führt bundesweit Prozesse und Verfahren für Anleger, die Schadensersatz einfordern.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Santander Kapitalprotekt

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

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Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

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