MPC Reefer Flotte 1: Wie geht es mitten in der Schifffahrtskrise weiter? Hilfe für Anleger

MPC Reefer Flotte 1: Wie geht es mitten in der Schifffahrtskrise weiter? Hilfe für Anleger
23.07.2012417 Mal gelesen
Die finanzielle Entwicklung des Schiffsfonds MPC Reefer Flotte 1 zeigt negative Tendenzen: Die Ausgaben sind größer als die Einnahmen. Hilfe für Anleger.

Der Schiffsfonds MPC Reefer Flotte 1 befindet sich in schwierigem Fahrwasser. Der 2006 aufgelegte Fonds schüttet bereits seit Jahren nicht mehr an die Anleger aus. Und nun müssen die Anleger von der Fondsverwaltung erfahren, dass die Einnahmen die Ausgaben übersteigen. Bereits im Frühjahr 2012 berichtete das Fondstelegramm, dass die Schiffe des MPC Reefer Flotte 1 mit steigenden Treibstoffpreisen zu kämpfen haben. Angesichts der angespannten Lage auf dem Schifffahrtsmarkt, der im Sommer 2012 von einer großen Krise heimgesucht wird, sind die Zukunftsaussichten der Kühlschiffflotte des MPC Reefer Flotte 1 alles andere als rosig.

 

Bei dem Fonds MPC Reefer Flotte 1 handelt es sich um einen Dachfonds, der in 14 Schiffsgesellschaften investiert. Die Schiffsgesellschaften wiederum betreiben die Kühlschiffe MS Lombok Strait, MS Luzon Strait, MS Comoros Stream, MS Polarstream, MS Polarlight, MS Elsebeth, MS Emerald, MS Elvira, MS Esmeralda, MS Timor Stream, MS Southern Bay, MS Eastern Bay, MS Santa Maria und MS Santa Lucia. Die Beteiligungen an dem MPC Reefer Flotte 1 wurde zum Beispiel von der Postbank vertrieben.

 

Was können die Anleger in dieser Situation unternehmen?

 

Eine Möglichkeit, die Anlegern des Fonds MPC Reefer Flotte 1 offen steht, ist die rechtliche Überprüfung ihrer Kapitalanlage. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann abklären, welche Alternativen Anlegern offen stehen. Zum Beispiel kann geprüft werden, ob bei der Anlageberatung Fehler passierten und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen.

 

Beispielsweise versäumten Banken und Anlageberater häufig, die Anleger ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufzuklären. So wurden Schiffsfonds oftmals als sichere und für die Altersvorsorge geeigneten Kapitalanlagen angepriesen, obwohl es sich um Unternehmen mit den entsprechenden Verlustrisiken handelt. Auch über weitere Risiken wie die lange Laufzeit eines Schiffsfonds musste aufgeklärt werden. Bei Schiffsfonds kassierten Banken häufig Vermittlungsprovisionen, von denen die Anleger nichts ahnten, obwohl Berater darüber aufklären müssen.

 

Schiffsfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen und nicht für die Altersvorsorge geeignet

 

Wurden diese oder ähnliche Pflichten durch die Banken verletzt, bestehen für die Anleger des MPC Reefer Flotte 1 gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können. Angesichts der ungewissen Zukunftsperspektiven des MPC Reefer Flotte 1 sollten dessen Anleger nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Anleger des Schiffsfonds MPC Reefer Flotte können so ihre individuellen Chancen klären lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

 

Weitere Informationen:

Infoseite MPC Schiffsfonds

Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de

www.schiffsfonds.eu