DCM 23 – Verluste von 90 % - Interessengemeinschaft für Anleger

DCM 23 – Verluste von 90 % - Interessengemeinschaft für Anleger
26.06.2012635 Mal gelesen
Ein schwarzer Tag für die Anleger des DCM 23: Verluste von 90 % durch die endgültige Überführung der Aktien in die Anlegerdepots. Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht gründet Interessengemeinschaft für Anleger der DCM-Fonds.

Für die Anleger des ehemaligen Immobilienfonds DCM 23 ist das Ergebnis der Auflösung des ehemaligen Immobilienfonds ein Schock. Sie müssen herbe Verluste hinnehmen: Gut 90 % des ehemals investierten Geldes sind verbrannt. Die DCM Service GmbH teilt in einem Schreiben vom 19.06.2012 mit, dass pro 10.000 Euro Beteiligungskapital 363 Aktien an die jeweiligen Anleger des DCM 23 zugeteilt werden. Beim aktuellen Kurs von 3,20 Euro/Aktie bedeutet, das dass Anleger lediglich 11, 6 % des Werts ihres investierten Geldes zurückerhalten. Doch selbst wenn der Kurs der Aktie steigt, bleibt das Problem, dass so wenige Aktien an die Anleger übertragen werden.

 

Geld der Anleger nahezu vollständig verbrannt

 

Denn im Vorfeld der Übertragung nutzte die DCM 23 nicht nur die Dividendenauszahlungen, die der Fonds von der Prime Office REIT AG erhielt, um die Schulden der Gesellschaft zu begleichen. Es wurden auch Aktien „umplatziert“ um Verbindlichkeiten zu bedienen. Allerdings geschah dies zu einem Zeitpunkt, an dem der Kurs der Aktie sich auf einem historischen Tiefststand befand! In dem Schreiben heißt es wörtlich: „Danach erfolgte die Veräußerung von Aktien im Rahmen einer Umplatzierung außerhalb des Marktes (Börse) an institutionelle Investoren. Die Veräußerung der Aktien erfolgte am 13.06.2012 zu einem Kurs von EUR 2,90 je Aktie. Die Platzierung erfolgte damit sehr nahe am Vortagesschlusskurs.“ Seitdem ist der Kurs wieder gestiegen auf zwischenzeitlich 3,20 Euro/Aktie.

 

Dieses Vorgehen, das viele Fragen aufwirft, fügt sich ins Bild der bisherigen Entwicklung des DCM 23 ein. Im Jahre 2007 übertrugen die Fonds DCM 16, DCM 18, DCM 22 und DCM 23 ihre Immobilien an die Prime Office REIT AG. Erst im Jahr 2011 schaffte es die Prime Office REIT AG an die Börse, allerdings entsprach der Einstandspreis von knapp 6 Euro nicht dem was sich die Anleger des DCM 23 bei der Umwandlung im Jahr 2007 versprochen hatten. Im April 2012 wurde die Auflösung des ehemaligen Immobilienfonds beschlossen. Als letzter Akt werden nun Anfang Juli 2012 die verbliebenen Aktien in die Depots der Anleger des DCM 23 übertragen

 

Interessengemeinschaft für Anleger der DCM-Fonds

 

Angesichts der großen Verluste wandten sich bereits zahlreiche Anleger des DCM 23 sich an die Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen, da sie angesichts dieses Desasters ratlos sind. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen verfolgt die Vorgänge rund um die Fonds DCM 16, 18, 22 und 23 schon seit geraumer Zeit. Da die Geschehnisse rund um die DCM-Fonds Fragen aufwerfen, gründete der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Ralf Stoll eine Interessengemeinschaft für Anleger der DCM-Fonds, um Licht in das Dunkel bringen zu können. Parallel hierzu sind bereits verschiedene Gerichtsverfahren anhängig.

 

Weiterlesen unter:

Infoseite DCM-Fonds (mit weiteren Informationen über die Interessengemeinschaft)

 

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