Das „Aus“ für die Euro Hypo ist beschlossene Sache

Das „Aus“ für die Euro Hypo ist beschlossene Sache
13.06.2012270 Mal gelesen
Die Commerzbank-Tochter Euro Hypo gerät in den Sog der weltweiten Finanzkrise. Nach der jüngsten EU-Entscheidung geht die Euro Hypo wohl vom Markt.

Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise sind weiterhin spürbar. Nach der Zerschlagung der WestLB geht nunmehr auch die Commerzbank-Tochter Euro Hypo vom Markt. Dies steht nach jüngst ergangenen Entscheidung der EU nunmehr fest. Die Commerzbank wird ihre Tochtergesellschaft nun abwickeln bzw. in den eigenen Konzern integrieren.

Das Erstaunliche an diesem Vorgang: Noch im Jahre 2008 waren der Commerzbank Staatshilfen in Höhe von ca. 18 Milliarden Euro genehmigt worden. Als Auflage galt hier unter anderem, dass der Verkauf der Euro Hypo aus dem Mutterkonzern bewirkt werden sollte. Das Problem war allerdings, dass es Interessenten an einer Übernahme faktisch nicht gab, nachdem sich herausstellte, dass die Euro Hypo mehrere Jahre hintereinander nur rote Zahlen in Millionenhöhe geschrieben hatte.

Unter anderem soll auch das Immobiliengeschäft mit Privatkunden in die Commerzbank integriert werden. Unsere Kanzlei wird den Vorgang deshalb genau verfolgen und im Auge behalten, nachdem wir ja eine Vielzahl von Immobilienanlegern zu unseren Mandanten zählen. Möglicherweise ergeben sich durch die Übernahme des Geschäfts durch die Commerzbank sogar Chancen für die Anleger auf, sich durch wirtschaftlich sinnvolle Vergleiche von Kreditengagements mit überhöhten Zinsen zu lösen, nachdem die Commerzbank das Geschäft „abwickeln“ will. Wir werden Sie weiter unterrichtet halten.

Mehr Informationen:Anlegerschutz Portal


Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

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