SEB ImmoInvest hofft auf mehr Liquidität im neuen Jahr

SEB ImmoInvest hofft auf mehr Liquidität im neuen Jahr
20.12.2011391 Mal gelesen
Der große Immobilienfonds SEB ImmoInvest wird in diesem jahr nicht mehr öffnen und hofft auf mehr Liquidität im neuen Jahr.

Der Wiesbadener Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Joachim Cäsar-Preller hat es nach den neuesten Meldungen über den CS Euroreal kommen sehen: "Die Zeiten sind und bleiben schlecht für die Wiederöffnung von Immobilienfonds" - Es geht um den SEB ImmoInvest, dessen Fondsverwaltung einer bis zuletzt realistischen Öffnung in 2011 jetzt endgültig eine Absage erteilte.

Man will die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Frühjahr jetzt komplett nutzen, um die aktuell noch magere Liquiditätsrate von 21 Prozent soweit zu verbessern, dass der Fonds auch größeren Kapitalabzug nach Öffnung überleben kann. Cäsar-Preller: "Dazu sollte die Liquiditätsrate schon bei 30 % liegen". Anleger des Fonds sollten sich aber an den Gedanken gewöhnen, dass der SEB ImmoInvest abgewickelt wird, wenn die notwendige Liquidität nicht erreicht wird. Für diesen Fall sollte man prüfen, ob über das Auflösungsrisiko bei der Vermittlung des Fonds durch den damaligen Berater informiert wurde. Wenn nicht, dann haben Schadensersatzklagen eine sehr realistische Basis. Cäsar-Preller rät Anlegern des SEB ImmoInvest, Schadensersatzansprüche rechtzeitig prüfen zu lassen und dazu die Hilfe eines versierten Fachanwaltes für Bank - und Kapitalmarkrecht in Anspruch zu nehmen: "Nach einer endgültigen Schließung kommt es zwangsläufig zu Anlageverlusten - damit müssen sich Anleger nicht abfinden!"