DEGI International - Öffnung oder Liquidation? Scope äußert Zweifel

25.09.2011457 Mal gelesen
Bei dem geschlossenen DEGI International meldet die Ratingagentur nach einem Bericht vom vom 02.09.11 Zweifel an der Wiederöffnung an. Haftung der Commerzbank und der Allianz sollte daher dringend geprüft werden.

Bei dem geschlossenen DEGI International meldet die Ratingagentur nach einem Bericht vom vom 02.09.11 Zweifel an der Wiederöffnung an. Haftung der Commerzbank und der Allianz sollte daher dringend geprüft werden.

Die Ratingagentur Scope teilt auf ihrer Homepage am 02.09.11 erhebliche Zweifel an einer Wiedereröffnung mit. Dort wird folgendes ausgeführt: „Lediglich der DEGI INTERNATIONAL konnte sie im Vergleich zum Juli 2010 auf 19,0 Prozent mehr als verdoppeln. Auch der CS EUROREAL steigerte seine Bruttoliquidität von 13,3 auf 22,8 Prozent des Fondsvermögens. Trotz der Steigerung werden diese Quoten aller Voraussicht nach nicht für eine erfolgreiche und nachhaltige Wiederöffnung ausreichen. Da sich bei diesen Fonds ein hoher Rückgabedruck aufgestaut hat, sollte die Liquidität bei erfolgreicher Fortführungsprognose der Fonds mindestens zwischen 25 Prozent und 30 Prozent liegen - im Einzelfall sogar darüber."

Damit bestätigt sich die Angst vieler Anleger des DEGI International, dass es im November 2011 zu einer Abwicklung kommen wird. Zwar hat der DEGI International erst kürzlich eine weitere Immobilie verkauft und weitere Liquidität aufgebaut. Nach Scope dürften dennoch eine Wiedereröffnung unwahrscheinlich sein.

Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, die bereits hunderte Anleger des DEGI International, der über die Dresdner Bank (Commerzbank) bzw. die Allianz (Allianz Bank) vertrieben wurde, berät und vertritt, teilt mit: „Keiner unserer Anleger möchte die Anteile nach der Öffnung behalten. Wir gehen daher von der Liquidation des DEGI International im November 2011 aus. Anleger des DEGI International sollten daher bereits jetzt handeln, bevor die große Lawine losrollt."

Anleger des DEGI International wurden von der Allianz bzw. der Dresdner Bank (Commerzbank) falsch beraten. Es wurde nicht im Ansatz auf die Risiken hingewiesen, ganz im Gegenteil von Mündelsicherheit usw. wurde gesprochen. Zuletzt hat die Commerzbank in einem von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zugegeben, dass aufklärungspflichtige Provisionen geflossen sind. Dazu Rechtsanwalt Dr. Stoll: „Keiner der von uns vertretenen Anleger wurde auf die Provisionen hingewiesen. Damit haben Anleger des DEGI International gute Chancen ohne Schaden aus der Anlage rauszukommen, selbst wenn die Ansprüche eigentlich schon verjährt wären."

Anleger sollten nun schnelle handeln, da die Ansprüche zu verjähren drohen. Zwar gibt es auch nach Ablauf der dreijährigen Frist gute Aussichten Schadensersatz zu erhalten, schnelles Handeln vor Ablauf der Frist macht es aber einfacher, die Ansprüche durchzusetzen.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

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